Irland im TV: Calvary – Am Sonntag bist du tot

Irland TV-Tipp, Am Sonntag bist du tot

Kelly Reilly als Fiona und Brendan Gleeson als James Lavelle in „Am Sonntag bist du tot“

 

Irland iIrland TV-Tipp von irlandnewsm TV Anfang April: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In den kommenden Tagen zeigt Brendan Gleeson sein schauspielerisches Talent als Pater James Lavelle und es geht entlang irischer Küsten in den wilden Westen. Jack Tayler ermittelt in einer neuen Folge in Galway bevor es in den Powerscourt Garten geht und das französische Ensemble Les Musiciens de Saint-Julien noch einmal auf musikalischer Entdeckungsreise durch Irland unterwegs ist.

 

Samstag, 1. April 2017, ServusTV 22:00 Uhr: Calvary – Am Sonntag bist Du tot (Wiederholung)

Irland TV-Tipp, Am Sonntag bist du tot

„In einem irischen Küstendorf wurde ein Kind über viele Jahre von einem katholischen Pfarrer missbraucht. Der Geistliche ist inzwischen verstorben, und das Opfer zu einem jungen Mann herangewachsen. Während einer Beichte erfährt der neue Pater James Lavelle (Brendan Gleeson) von der Tat. Es ist der Vergewaltigte selbst, der zu ihm spricht. Der Mann sinnt auf Rache an der katholischen Kirche, und will nun Pater James töten. Er gibt dem Landpfarrer eine Woche Zeit bis zum Sonntag, um sich von Verwandten, Freunden und der irdischen Welt zu verabschieden.

Trauer, Wut, Schuld und Sühne – um diese Themen dreht sich das ungewöhnliche Filmdrama „Am Sonntag bist du tot“. Dennoch fehlt es dem Film von John Michael McDonagh nicht an skurrilen Figuren und witzigen Einfällen. Auch das Drehbuch steckt voller überraschender Wendungen, und so schafft es der britische Regisseur, dass sein Film auf mehreren Ebenen funktioniert: Als schwarze Komödie über das eigenartige Verhältnis der Iren zum Glauben und der Kirche, als spannender Thriller über die Bedrohung durch einen Mörder, sowie als bewegendes Sozialdrama über den systematischen sexuellen Missbrauch eines Jungen in einer Kirchengemeinde. Exzellent Brendan Gleeson als gutmütiger Pater James, der gegen das Böse in der Welt ankämpft.“ (Senderinformation)

Wiederholung: Sonntag, 2. April 2017, ServusTV 1:30 Uhr

 

Sonntag, 2. April 2017, 3sat 14:20 Uhr: Irlands Küsten – Der wilde Westen (Wiederholung)

„Im Westen Irlands formten Meer und Wind beeindruckende Steilküsten. Gewaltig erheben sich die Cliffs of Moher über den Ozean. So ursprünglich wie die Küstenlandschaft ist auch das Leben der Menschen hier. Bei Ebbe sammelt Edward Kilkullen mit seinem Traktor Algen für sein Badehaus, das direkt am Strand steht. Ein Bad in Algen und warmem Meerwasser verspricht besondere Entspannung. Im Hinterland erstreckt sich kilometerweit Karstland. Für Michael Hanrahan ist diese karge, fast unbewachsene Landschaft gerade Inspiration. Für den Maler zählt der Westen Irlands zu den schönsten Landschaften der Welt. Liebevoll hält er die Wucht der Wellen an der Felsküste auf Aquarellen fest. Selbst die englische Königin kennt seine Werke.

Der kleine Ort Lisdoonvarna in der Grafschaft Clare zieht jedes Jahr im Spätsommer Tausende Besucher an. Das Matchmaking-Festival ist eine der größten Heiratsbörsen der Welt. Als Matchmaker vermittelt Willy Daly heiratswillige Männer und Frauen. Und dank jahrzehntelanger Erfahrung findet er für fast jeden Topf den passenden Deckel. Die Wellen an der Küste des County Mayo sind wie geschaffen für das Surfen. Ciaran Schult ist leidenschaftlicher Wellenreiter. In seinem Gasthaus empfängt er Menschen aus der ganzen Welt und bringt ihnen das Surfen bei. Connemara ist das urtypische Herz von Irlands Westen. In der felsigen Berglandschaft leben die letzten Wildpferde der Insel, die Connemara-Ponys. Der Ranger und Connemara-Experte Willy Leahy weiß so ziemlich alles über die geheimnisumwitterten und scheuen Tiere, die schwer zu finden sind. Wenige Kilometer vor der Küste des County Clare liegt die Insel Inishturk. Viele Bewohner sind in den letzten Jahrzehnten aufs Festland gezogen, doch einige Dutzend Menschen leben immer noch gern hier. Für sie ist Jack Heanley, der Insel-Postbote, die zuverlässige Verbindung zur Welt.“ (Senderinformation)

 

Sonntag, 2. April 2017, ZDF 22:00 Uhr: Jack Taylor – Das Recht des Stärkeren (Neue Folge)

Irland TV-Tipp, Jack Taylor

„Die Vergangenheit holt Jack ein. Vor Jahren hatte er einem notorischen Tierquäler unabsichtlich ein Auge ausgestochen. Jetzt ist der junge Mann, Ronan Meyers, verschwunden.

Jack wird von Ronans Freundin engagiert, um diesen zu finden. Es hat den Anschein, als sei dieser von Unbekannten entführt worden. Hinter den Entführern verbirgt sich eine seltsame Gruppe namens „Headstone“, deren Ziele zunächst im Dunkeln liegen.

Je näher Jack und sein Assistent Darragh der Verbindung kommen, desto gefährlicher, verwirrender und größer wird der Fall. Ein denkbar selbstgerechter und hartgesottener Richter, unbeliebt in der Stadt, das ist der Vater von Ronan Meyers, für den Lösegeld gefordert wird.

Er hat einen eigenen Privatdetektiv angeheuert, den rücksichtslosen Ex-Polizisten Mason aus England. Dessen Wege kreuzen sich mit denen Jack Taylors. Der hat zudem private Sorgen, er muss sich um seine Freundin Kate kümmern, die sich einer schweren Operation unterziehen wird und damit als Polizistin erst einmal aus dem Verkehr gezogen ist.

Jack und Darragh brauchen all ihr kriminalistisches Gespür und die Hilfe von Mason, bis klar wird, dass ihnen nur noch ganz wenig Zeit bleibt, um ein monströses Verbrechen, bei dem viele unschuldige Menschen sterben würden, mitten in Galway, zu verhindern.“ (Senderinformation)

Wiederholung: Montag, 3. April 2017, ZDF 0:50 Uhr

 

Montag, 3. April 2017, arte 16:45 Uhr: Magische Gärten – Powerscourt

Irland TV-Tipp, Magische Gärten - Powerscourt

„Ursprünglich im 18. Jahrhundert von der Familie Wingfield angelegt, sind die Powerscourt Gardens das Werk des britischen Landschaftsarchitekten Daniel Robertson. Heute ist das Privatanwesen ein Aushängeschild für ganz Irland …

Die südlich von Dublin gelegenen Powerscourt Gardens blicken auf eine 300-jährige Geschichte zurück. Sie wurden im 18. Jahrhundert von der Familie Wingfield beim englischen Landschaftsarchitekten Daniel Robertson in Auftrag gegeben. Auch heute noch sind die Iren stolz auf das traditionsreiche private Anwesen mit seinem jahrhundertealten Baumbestand, seinen kunstvollen Skulpturen und seiner überaus gelungenen Einbindung in die atemberaubende Landschaftsszenerie. Zu den Besonderheiten des Gartens gehören sanft abfallende Terrassen.

Im 19. Jahrhundert besuchte der 6. Viscount, der sich sehr für Gärten interessierte, Parkanlagen in Italien, im französischen Versailles oder in Deutschland, um sich Inspirationen für Powerscourt zu holen. Er wollte etwas Bemerkenswertes schaffen, mit dem er die anderen Großgrundbesitzer in der Umgebung beeindrucken konnte. Auf seinen Reisen zu verschiedenen Palästen und Gärten sammelte er Statuen und andere Kunstwerke, um seine Vision von einem idealen Garten zu verwirklichen. Bis ins 19. Jahrhundert gab es im Stil der italienischen Gärten nur wenige Bäume im Park. Doch der 7. Viscount von Powerscourt wollte einen Wald und ließ in einem Arboretum außergewöhnliche Baumarten anpflanzen.

Der Garten ist um eine monumentale Achse angelegt, die das Schloss über abgestufte Terrassen mit dem Tritonsbecken verbindet. Im Zentrum der großen Rasenflächen befinden sich Blumenparterre. Nordöstlich des italienischen Gartens bietet der japanische Garten intimere Spazierwege. Im Südwesten bildet das Delfinbecken den Abschluss der großen Staudenbepflanzung im ehemaligen Küchengarten. Im Tal verbindet ein Fluss einen Wasserfall mit der Waldpromenade, die durch eine Allee aus Mammutbäumen und einen Wald mit Riesennadelbäumen führt.“ (Senderinformation)

Wiederholung: Donnerstag, 6. April 2017, arte 3:35 Uhr

 

Mittwoch, 5. April 2017, arte 5:00 Uhr: The High Road to Kilkenny (Wiederholung)

Irland TV-Tipp, High Road to Kilkenny„Kaum ein anderes Volk ist so von Legenden umwoben wie die Kelten. Zum keltischen Kulturkreis gehörten auch zahlreiche begabte Sänger und Musiker. Das französische Ensemble Les Musiciens de Saint-Julien geht auf musikalische Entdeckungsreise durch das irische und schottische Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts, dessen Vielfalt auch in seiner Heimat lange verkannt wurde.

Die Dokumentation schildert den Lebensweg des irischen Komponisten und Harfenspielers Turlough O’Carolan, der nach einer Pockenerkrankung mit 18 Jahren erblindete und bei seinen anschließenden Reisen durch ganz Irland mehr als 200 Melodien zusammentrug. Obwohl er manche der wunderschönen Gegenden als Kind mit eigenen Augen gesehen hatte, nutzte er als Erwachsener seine Fantasie, um dieses Handicap wettzumachen. In seiner Musik verband er die beide wichtigsten Einflüsse seiner Zeit: die gelehrte Barockmusik der Aristokratie und die traditionelle Volksmusik.

Nicht immer lässt sich leicht entscheiden, welche Teile seiner Kompositionen wovon inspiriert sind. Die Dokumentation ordnet die musikalischen Werke in ihren geografischen und historischen Kontext ein. Die vielen Facetten der keltischen Musik illustriert sie mit poetischen Bildern von den weiten Naturlandschaften Irlands. François Lazarevitch und sein Ensemble stellen in ihren Stücken viele geschichtsträchtige Orte vor, die sie bereist haben – darunter die Seen von Connemara, Claregalway Castle, Jerpoint Park oder Thomastown mit seinem berühmten Pub „The Salmon Pool“.“ (Senderinformation)

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Von | 2017-04-07T13:45:50+00:00 30. März 2017|0 Kommentare

Über den Autor:

Geboren 1977 auf der schönen Insel Rügen. Die gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte und ambitionierte Fotografin folgte im Jahr 2012 dem Ruf des Herzens und zog in das Land ihrer Träume. Inzwischen hat sich Antje fest in Irland etabliert.

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