Irland im TV: Drei Farben Grün und David Bowie

Irland TV-Tipp, Drei Farben Grün

Drei Farben Grün – Irland, Insel der Kontraste – Hier am Beacon von Baltimore.

Irland TV-Tipp von irlandnewsIrland im TV ab Mitte Januar: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In der kommenden Woche findet Bibi Blocksberg einen Kobold in ihrem Briefkasten und Bear Grylls lässt sich an der Steilküste Irlands aussetzen. Mit Drei Farben Grün geht es in das raue, das fruchtbare und das sanfte Irland und der Journalist Max Moor bereist Europas Norden. Zum Abschluss der Woche gibt es Ausschnitte aus dem Konzert von David Bowie in Dublin 2003

 

 

Samstag, 7. Januar 2017, ZDF 8:35 Uhr: Bibi Blocksberg – Der Kobold aus dem Briefkasten

Irland TV-Tipp, Bibi Blocksberg„Bibi Blocksberg und ihr Vater Bernhard sind allein zuhause. Als Bibi morgens beim Frühstück die Post aus dem Briefkasten auf den Tisch hexen möchte, passiert ein Unglück. Sie verhext sich. Statt der Briefe landen all die Gegenstände, die Inhalt der Briefe sind, auf dem Tisch. So auch der Kobold Hush Hush, über den Bibis irische Cousine Margie in ihrem Brief berichtet. Der Kobold will auf der Stelle zurück nach Irland. Weil Bibi nicht den richtigen Rückhexspruch findet, stellt Hush Hush das ganze Haus auf den Kopf.“ (Senderinformation)

 

Montag, 9. Januar 2017, DMAX 16:15 Uhr: Ausgesetzt in der Wildnis – An der Steilküste Irlands

Irland TV-Tipp, Ausgetzt in der Wildnis„Im Westen steile, bis zu 600 Meter hohe Felswände, im Osten der riesige Atlantik: In dieser Episode beginnt Bear Grylls Survival-Abenteuer im stürmischen Ozean vor der irischen Westküste. Bei Wassertemperaturen von kaum zehn Grad muss der Ex-Elitesoldat den letzten Kilometer bis zum Festland schwimmend zurücklegen – und das möglichst schnell. Denn hier droht die akute Gefahr einer Unterkühlung. Als er endlich festen Boden unter den Füßen hat, steht Bear Grylls schon vor der nächsten Herausforderung.

Vor ihm erheben sich felsige Klippen, die er ohne Ausrüstung überwinden muss. Als erste Nahrungsquelle dient dem Überlebens-Experten eine Suppe aus Muscheln, Seetang und Maden aus dem Kadaver eines verendeten Seehunds. Eine Stärkung, die der Abenteurer gut gebrauchen kann, denn vor ihm liegen viele Kilometer Fußmarsch durch eine verlassene, feuchte Moorlandschaft. Ein Messer, ein Feuerstein und eine Flasche Wasser ist alles, was Ex-Soldat Bear Grylls zum Überleben braucht.

Der 34-jährige Engländer hat bereits den Mount Everest erklommen und die Arktis durchquert. Jetzt stellt er sich neuen Herausforderungen: Nur mit dem Nötigsten ausgestattet, durchquert der Survival-Experte Gletschergebiete, Wüsten und reißende Flüsse, kämpft sich durch tiefe Regenwälder, Sümpfe oder Treibsand. Per Fallschirm oder Helikopter in den extremsten Regionen der Welt ausgesetzt, sucht Grylls ganz auf sich allein gestellt seinen Weg zurück in die Zivilisation. In der Dokumentar-Serie „Ausgesetzt in der Wildnis“ verrät der Abenteurer seine ganz persönlichen Überlebens-Strategien.“ (Senderinformation)

 

Montag, 9. Januar 2017, NDR 14:00 Uhr: Drei Farben Grün – Das raue Irland

Irland TV-Tipp, Drei Farben Grün„Irland ist eine Insel mit vielen Schattierungen. Die dreiteilige Reihe „Drei Farben Grün“ gibt wundersame Einblicke in das raue, das fruchtbare und das sanfte Irland. Kaum ein Land in Europa ist den Naturgewalten so stark ausgesetzt wie die grüne Insel. Auf 3.200 Kilometern Küstenlinie umbrandet der Nordatlantik das Land. Die Wassermassen haben spektakuläre Steilküsten geformt, die See ist oft rau und stürmisch, die atlantischen Tiefs prallen ungebremst auf die Insel. Gleichzeitig verwöhnt der warme Golfstrom die irischen Gärten, lässt an der Südküste Palmen und subtropische Pflanzen sprießen, während sich im fischreichen Ozean sogar Warmwasserfische aus dem Mittelmeer tummeln. Das Landesinnere wiederum ist geprägt von gewundenen Flüssen, einem weitverzweigten Kanalsystem, wild-romantischen Seen und überraschend artenreichen Hochmooren.

Alles in Irland ist vom Wasser bestimmt. Brandung, Regen, Sümpfe. Das Land ist wie ein Schwamm, und das Wasser sorgt – in Verbindung mit den gemäßigten Temperaturen – für eine üppige Natur, deren Grün in vielen Schattierungen leuchtet. Verblüffend gut haben sich die Iren dem wechselhaften Wetter und den unterschiedlichen Naturräumen angepasst. Wir begegnen Garnelenfischern und Gärtnern, Käsemachern und Brandungsanglern, Algenköchinnen und Pferdehändlern, Fledermausforschern und Torfstechern. Und auch die unterschiedlichsten Tiere haben in Irland ihre Nischen gefunden – in den rauen Bergen, an der umbrandeten Felsküste oder im Moor. Man muss nur genau hinsehen, aber dann offenbart sich auf der grünen Insel eine wahrhafte Wunderwelt.

Brandung, Gischt und Steilküste, viel Regen und Sturm. Die raue Seite Irlands ist wohl die bekannteste, doch nur auf den zweiten Blick lassen sich die vielfältigen Überlebenskünstler entdecken. Mensch und Tier trotzen der vermeintlich lebensfeindlichen Umwelt überall auf der Insel ihre Nischen ab. Eine spezielle Schafrasse kann selbst in den kargen Bergen Donegals den nassen Winter überstehen, arktische Vögel bauen in den Steilküsten abenteuerliche Nester, und die graue Karstlandschaft des Burren überrascht mit einer blühenden Flora. Und auch kulinarisch gibt es Erstaunliches: An der Nordwestküste Irlands hat sich eine gelernte Ärztin, Prannie Rhatigan, auf das Kochen mit Meeresalgen spezialisiert. Ihr Kochbuch ist auf der Insel ein Bestseller, und immer mehr Iren entdecken das vergessene, glibberige Gemüse als gesunde und günstige Zutat für ihre Küche.

Außerdem: Im Donkey Sanctuary finden die geschundenen irischen Esel, die eigentlich aus der Steppe stammen, Unterschlupf und Pflege. Und die stürmische Insel Tory Island ist ein Paradies für viele seltene Vögel.“ (Senderinformation)

 

Dienstag, 10. Januar 2017, WDR 14:30 Uhr: Fjorde, Felsen und Eisberge – Europas Norden

Irland TV-Tipp, Europas Norden„Ausgangspunkt dieser Reise zu UNESCO Welterbestätten in Europas Norden ist Deutschlands nördlichster Punkt. Der Ellenbogen. So genannt nach der Form einer Halbinsel im Norden von Sylt. Von hier aus reist Max Moor über Irland, Schottland und Norwegen nach Island. Enden wird die Reise in Grönland, dem Geburtsland der Eisberge.

„Es ist eine Stätte, deren Magie weit aus Raum und Zeit, weit aus dieser Welt hinaus führt !“, so der irische Schriftsteller George Bernard Shaw über die irische Insel Skellig Michael. Diese Insel kann man vom kleinen Ort Portmagee nur erreichen, wenn sicher ist, dass dort angelegt werden kann. Stündlich kann hier im äußersten Südwesten Irlands die Witterung wechseln. Skellig Michael ist nach dem Erzengel Michael benannt, dem Bekämpfer des Teufels und Fürsprecher der Menschen bei Gott. Niemand lebt auf dieser Insel. Stein auf Stein haben irische Mönche die dicken Mauern ihres Klosters gebaut das von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Es gibt wenig Überliefertes. Ein paar Schriften. Eintragungen. Die Gründer des Klosters aber sind unbekannt. Warum die Mönche das Kloster verlassen haben weiß man auch nicht. Wie muss man sich die Mönchsgemeinschaft vorstellen? Wie haben sie hier gelebt? Wie lange ist der Einzelne hier geblieben? Wie viele waren es? Es gibt viele Fragen zu Skellig Michael, auf die es keine Antworten gibt.“ (Senderinformation)

 

Dienstag, 10. Januar 2017, NDR 14:00 Uhr: Drei Farben Grün – Das fruchtbare Irland

Irland TV-Tipp, Drei Farben Grün„Viel Sonne und noch mehr Regen, ein gesunder Boden und der warme Golfstrom machen es möglich: Irland ist ein botanisches Paradies. Für die Engländer, die das Land jahrhundertelang beherrschten, war die Insel so etwas wie ihr Vorgarten und Experimentierfeld. Viele exotische Pflanzen aus den Kolonien des Empires wurden nach Irland geschifft, so dass es noch heute unzählige Gärten mit Blumen und Bäumen gibt, die sonst nur in tropischen oder subtropischen Gefilden gedeihen.

Dank des milden Klimas können auch die berühmten irischen Kühe fast das ganze Jahr über auf der freien Weide grasen, was für eine besonders aromatische Milch sorgt. Das Ehepaar Tom und Giana Ferguson hat diesen Vorteil erkannt und stellt aus der guten Milch auf traditionelle Art einen Weichkäse her, der inzwischen mehrfach ausgezeichnet wurde. Der Brandungsangler Kevin Brain freut sich über den großen Fischreichtum in der irischen See. Gut 80 Arten tummeln sich hier, sogar Warmwasserfische aus dem Mittelmeer. Der ganze kulinarische Reichtum Irlands lässt sich hervorragend auf dem English Market in Cork bestaunen, einer historischen Markthalle voller irischer Produkte.

Außerdem: Ein Biologe zeigt uns die wundersame Lebenswelt in der Brandungszone. Und ein Greenkeeper auf Irlands spektakulärstem Golfplatz – hoch oben auf einer felsigen Landzunge im Atlantik – kämpft gegen Sturm und salzige Gischt.“ (Senderinformation)

 

Mittwoch, 11. Januar 2017, NDR 14:00 Uhr: Drei Farben Grün – Das sanfte Irland

Irland TV-Tipp, Drei Farben Grün„Gewundene Flüsse, wildromantische Seen, verlassene Klöster und sanfte Weiten. Die irischen Midlands haben ihren ganz eigenen Charme. Wo früher Schleppkähne das weitverzweigte Kanalsystem durchkreuzten, schippern heute Freizeitkapitäne auf ihren Hausbooten durch die weite Landschaft. Am Ufer des Shannons lassen sich dabei seltene Vögel beobachten und verfallene Klosterruinen bestaunen.

Einst waren die Midlands das geistige und kulturelle Zentrum Irlands. Heute hat sich in den zahlreichen Ruinen eine der wenigen Säugetierarten eingenistet: die Fledermaus. Conor Kelleher erforscht die verschiedenen Spezies und geht in den Gemäuern einer alten Abtei auf Fledermausjagd.

Mystische Orte, heilige Quellen und Zeugnisse keltischen Geisterglaubens finden sich vor allem in der sanften Hügellandschaft im Landesinneren. Allgegenwärtig sind hier auch die berühmten irischen Pferde. Kein anderes europäisches Land hat mehr Pferde pro Einwohner als Irland. Einmal im Jahr findet in der kleinen Stadt Ballinasloe die älteste Pferdemesse unter freiem Himmel statt. Miley Cash ist Großhändler und so etwas wie der Pate des Pferdemarktes: Über 80 Tiere kauft der 70-Jährige an dem Wochenende, die meisten verkauft er direkt weiter an Kunden in England und Frankreich.

Außerdem: In einem renaturierten Hochmoor, den Lough Boora Parklands, ist ein einzigartiges Biotop entstanden, das den Kiebitz, den irischen Hasen und viele fleischfressende Pflanzen beherbergt. “ (Senderinformation)

 

Freitag, 13. Januar 2017, arte 23:15 Uhr: David Bowie – Reality Tour Dublin (2003)

Irland TV-Tipp, David Bowie in Dublin 2003„Er gehörte zu den Mega-Stars des Pop und hat sich auch als Schauspieler einen Namen gemacht: David Bowie, der am 10. Januar im Alter von 69 Jahren verstarb. Als Hommage an den Ausnahmemusiker zeigt ARTE eine Konzertaufzeichnung, die während seiner „Reality Tour“ im Jahr 2003 entstand und mit zahlreichen Bowie-Hits aufwartet. Mit seiner Musik, die sowohl das breite Publikum erreicht als auch musikalische Avantgardisten anspricht, hat David Bowie die letzten Jahrzehnte der Pop-Geschichte entscheidend mitgeprägt.

 

Zusammenstellung: Antje Wendel

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von | 2017-03-30T12:11:54+00:00 6. Januar 2017|0 Kommentare

Der Autor:

Geboren 1977 auf der schönen Insel Rügen. Die gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte und ambitionierte Fotografin folgte im Jahr 2012 dem Ruf des Herzens und zog in das Land ihrer Träume. Inzwischen hat sich Antje fest in Irland etabliert.

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