Irland im TV: Ein Rennen und Delfingeflüster

Irland TV-Tipp, Das große Rennen

Niamh McGirr als 11jährige Mary und Colm Meany als ihr Vater in „Das große Rennen“.

Irland imIrland TV-Tipp von irlandnews TV – die Irland-Fernseh-Woche auf Irlandnews. In den kommenden Tagen gibt es im deutschen TV mit The Hallow einen der furchteinflößendsten Monster-Filme der letzten Jahre. Es gibt Status Quo live in Dublin 2014, die elfjährige Mary hat große Träume und fährt ihr großes Rennen und Delfinflüsterin Ute Margreff gibt Einblick in ihre Freundschaft mit Delfinweibchen Mara.

 

Samstag, 20. August 2016, Tele5 2:35 Uhr: The Hallow

Irland TV-Tipp, The Hallow„Adam und Clare ziehen mit ihrem Baby aus der Stadt in die Wildnis Irlands. Hier will Baum-Spezialist Adam in den Wäldern forschen und die wirtschaftlichen Möglichkeit für ein Unternehmen ausloten. Schon bald benehmen sich die Anwohner mehr als merkwürdig. Und Adams Eindringen in die Natur hat entsetzliche Folgen. Er hat schlafende Kräfte geweckt… Wer Horror liebt, muss diesen Film sehen!

Kritik: „Einer der furchteinflößendsten Monster-Filme der letzten Jahre.“ (Fangoria) „Eine dunkle Horrorgeschichte mit Anleihen an Guillermo del Toros ‚Pans Labyrinth‘.“ (cinema.de) „Corin Hardy spielt geschickt mit der Erwartungshaltung des Publikums und setzt etwa eine Stunde lang routiniert auf das typische Wechselspiel aus Spannung und Entspannung. Nach einer Stunde zieht er die Daumenschrauben jedoch an: Beginnend mit der stärksten Filmsequenz, in der Clare im Rückspiegel des Wagens drohendes Unheil kommen sieht, wandelt sich ‚The Hallow‘ zum stimmungsvollen Creature-Gemetzel, bei dem erfreulich wenig CGI zum Einsatz kommt.“ (filmstarts.de)

Hintergrund: Regisseur Corin Hardy ließ sich nach eigenen Angaben von den Filmen „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979), „Tanz der Teufel“ (1981), „Das Ding aus einer anderen Welt“ und außerdem von Irischen Sagen zu „The Hollow“ (2015) inspirieren. Um die Wirkung so real wie möglich hinzubekommen, wählte Hardy einen Drehort in Irland. Das mitspielende Baby ist eine Mischung aus Animation und realen Zwillingen, deren Szenen vor dem Blue Screen aufgenommen wurden. Hardy, ein Fan von Joseph Mawle in „Game of Thrones“, schrieb die Rolle des Adam mit Mawle vor Augen. Starinfo Joseph Mawle: Viele kennen ihn als Benjen Stark aus „Game of Thrones“ (2011 – heute).

Auch Regisseur Corin Hardy war von Josef Mawles Spiel beeindruckt: Er hatte ihn vor seinem inneren Auge, als er das Drehbuch zu seinem Horrorfilm „The Hallow“ (2015) schrieb und besetzte ihn für die männliche Hauptrolle. Schon in jungen Jahren stand für Mawle fest, wohin er wollte: Mit 16 Jahren verließ er die Schule, um Schauspieler zu werden. Zur selben Zeit trennten sich seine Eltern, Mawle zog allein in einen Wohnwagen und erkrankte bald darauf an einer Ohrinfektion. Die Krankheit hinterließ ihre Spuren: Seither ist er nahezu taub. Doch er gab nicht auf. Er arbeitete als Tellerwäscher und Fitnesstrainer, bewarb sich um ein Studium der Darstellenden Künste und bekam ein Stipendium an der renommierten Bristol Old Vic Theatre School. Bis heute ist er vor allem ein gefragter TV-Serien-Darsteller.“ (Senderinformation)

 

Samstag, 20. August 2016, ZDFkultur 6:05 Uhr: Status Quo – Live in Dublin 2014

Irland TV-Tipp, Status Quo in Dublin 2014„Die „Frantic Four“, die „Wilden Vier“ sind Sänger und Gitarrist Francis Rossi, Sänger und Gitarrist Rick Parfitt, Bassist Alan Lancaster und Schlagzeuger John Coghlan, bekannt als Status Quo. 1962 gründen Rossi und Lancaster eine Schülerband, aus der in den kommenden Jahren „The Status Quo“ entsteht. 1967 landet die Band einen Erfolg mit der Single „Pictures of Matchstick Men“ und wandelt sich in den 1970er Jahren von einer Hard Rock zur Boogie Rock-Band. 1981 verlässt Schlagzeuger John Coghlan die Band und 1984 geraten der Bassist Alan Lancaster und Gitarrist Francis Rossi in Streit um das zukünftige musikalische Konzept. Bald geht es auch um die Rechte am Bandnamen und der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs gibt Rossi und Parfitt Recht. Alan Lancaster verlässt die Band im Streit.

Im Oktober 2012 erscheint die Alan Parker-Dokumentation „Hello Quo“, die unter anderem Ausschnitte einer Jam Session der Urbesetzung mit Rossi, Parfitt, Lancaster und Coghlan zeigt. Dazu spielen die vier Gründungsmitglieder erstmals seit über 30 Jahren wieder gemeinsam, was Gerüchte um eine mögliche Wiedervereinigung der „Frantic Four“ anheizt. Im März 2013 ist es dann soweit: Fünf Konzerte der Ur-Besetzung finden statt und aufgrund des großen Erfolgs folgen weitere Konzerte im Jahr 2014. Am 12. April 2014 spielen die „Wilden Vier“ ihr Abschlusskonzert in der Dubliner O2 Arena.

Vor einem minimalistischen Bühnenbild mit einer einfachen Lightshow könnte das Ganze auch vor über 50 Jahren stattgefunden haben. Status Quo bleiben sich treu und überzeugen mit ihren Songs wie „Junior´s Wailing“, „In My Chair“, „Oh Baby“, „Down Down“, „Caroline“, „Bye Bye Johnny“ und andere mehr. Trotz seiner Nervenerkrankung spielt sich Bassist Alan Lancaster tapfer durchs Programm und Rick Parfitt sagt danach: „Gemeinsam in einem Kreis zu stehen und dann die Arme umeinander zu legen, war einfach schön. Das ganze Equipment einstöpseln und dann loslegen. Nach einer so langen Zeit war es ein ganz schön surreales Gefühl.“ (Senderinformation)

 

Dienstag, 23. August 2016, WDR 8:20 Uhr: Das große Rennen

Irland TV-Tipps, Das große Rennen“Inmitten des satten Grüns Irlands lebt die elfjährige Mary (Niamh McGirr) mit ihren Eltern auf einem Bauernhof. Ihr Alltag ist jedoch keineswegs die romantische Postkartenidylle eines beschaulichen Landlebens. So muss sich Mary in der Schule dauernd alberne Hänseleien anhören und zu Hause auf dem Bauernhof nicht nur tatkräftig mit anpacken, sondern außerdem mit ansehen, wie ihre Eltern (Susan Lynch, Colm Meaney) immer weniger miteinander auskommen. Das nicht allzu schwer zu nehmen, gelingt ihr nur, weil sie einen großen Traum hat und ihn zielstrebig verfolgt: Sie will später studieren und Rennwagen-Ingenieurin werden. Sie liebt die Geschwindigkeit und sie will selbst am liebsten echte Rennen fahren. Zahllose Plakate von Rennautos und Motorrädern hängen an allen Wänden ihres Zimmers und in der Scheune investiert der sommersprossige Rotschopf jede freie Minute in ihren eigenen kleinen Renner: eine vierschrötige Holz-Seifenkiste.

Den meisten Spaß machen Mary aber natürlich die Wettfahrten gegen ihren besten Freund Tom (Jonathan Mason), bei denen sie fast immer als Erste durchs Ziel kommt. Dass die beiden auch bei anderen Gelegenheiten gegeneinander antreten, versteht sich von selbst. So machen sie sich beispielsweise sogar einen Spaß daraus zu wetten, wer sich mehr Streiche, mehr Tintenattacken, mehr Krampen oder dumme Sprüche im Unterricht einfängt. Unterkriegen lässt sich dabei keiner der beiden und als sie in der Schule mitbekommen, dass ein großes, echtes Kart-Rennen stattfinden soll, ist Mary sofort zur Stelle. Und sie meldet sich nicht nur an, sondern fordert auch noch den reichen Schulrowdy Michael Magee (Eoin McAndrew), den Sohn des wichtigsten Landbesitzers in der Gegend, zu einem persönlichen Duell heraus. Wenn Mary gewinnt, gibt er endlich Ruhe und muss mit seinen dauernden Fiesheiten aufhören – eine entscheidende Beilage zu den 200 Pfund Preisgeld und der Trophäe, die dem Sieger des Sechs-Kilometer-Rennens zum Meer hinunter winken.” (Senderinformation)

 

Freitag, 26. August 2016, BR 14:15 Uhr: Die Delfinflüsterin

Irland TV-Tipp, Delfinflüsterin„An der Westküste Irlands tut sich Einzigartiges: Eine deutsche „Delfinflüsterin“ erforscht das Leben der einzigartigen Meeressäuger – und hat eine enge Freundschaft mit Delfindame Mara geschlossen. Vor der zerklüfteten Westküste Irlands leben ganz besondere Delfine. Anders als die meisten ihrer Artgenossen leben sie allein und suchen die Nähe anderer Tierarten und des Menschen.Seit neun Jahren verbringt Ute Margreff jeden Tag viele Stunden im eiskalten Irischen Meer. Dabei hat sie Freundschaft mit Mara geschlossen. Das Delfinweibchen ist ein Solitärdelfin – ein einzelnes Tier, das gerne mit Menschen in Kontakt tritt. Ute Margreff begleitet die Einzelgängerin Mara jeden Tag bis zu sieben Stunden lang bei ihren Streifzügen und entdeckt immer wieder Neues über das Leben des großen Tümmlers.

Ute Margreff und das Delfinweibchen Mara begrüßen sich jeden Tag aufs Neue mit einem ausführlichen Ritual aus Streicheleinheiten und Massagen. Das stärkt das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier. Das Delfinweibchen nimmt sie mit in eine fremde Welt, animiert sie zum Spielen und bringt sogar immer wieder „Freunde“ mit wie etwa Riesenhaie und Mondfische. Bei ihren stundenlangen gemeinsamen Tauchgängen mit dem Delfin erfährt Ute Margreff viel über die einzigartigen Meeressäuger. Es ist schon seit einiger Zeit bekannt, dass Delfine von „Werkzeugen“ im Wasser Gebrauch machen. Mara aber vollbringt noch eine viel spektakulärere Handlung. Das Delfinweibchen führt seine menschliche Gefährtin zu Blasentang. Das soll das „Werkzeug“ werden. Aber Mara macht das Blasentang-Peeling nicht selbst, sondern fordert Ute Margreff auf, sie mit dem rauen Gewächs abzureiben.“ (Senderinformation)

 

Zusammenstellung: Antje Wendel

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Von | 2017-03-30T12:48:43+00:00 19. August 2016|1 Kommentar

Über den Autor:

Geboren 1977 auf der schönen Insel Rügen. Die gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte und ambitionierte Fotografin folgte im Jahr 2012 dem Ruf des Herzens und zog in das Land ihrer Träume. Inzwischen hat sich Antje fest in Irland etabliert.

Ein Kommentar

  1. Heidi Schaaf 20. August 2016 um 14:02 Uhr - Antworten

    Danke für alle Informationen zum Thema Irland – so kann ich unser TV immer frühzeitig genug vorprogrammieren

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