Irland im TV: Boxen und Status Quo in Dublin

Irland TV-Tipp, Status Quo Dublin 2014

Irland iIrland TV-Tipp von irlandnewsm TV Anfang November: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In den kommenden Tagen ist Frank Jahn an der wilden Küste Irlands unterwegs, die 13-Jährige Maria boxt in Dublin und es gibt das Live-Konzert von Status Quo in Dublin 2014.

 

Samstag, 4. November 2017, Phoenix 3:00 Uhr
Irlands wilde Küste
(Wiederholung)

Irland TV-Tipp, Irlands wilde Küste„Das Meer tost, meterhoch spritzt die Gischt, wenn die Wellen gegen die Felsen prallen. Die Westküste Irlands ist der Gewalt des Atlantiks ungeschützt ausgesetzt. Das Meer formt bizarre Klippen und Sandstrände, eine wilde Landschaft von faszinierender Schönheit. Die Menschen hier sind es gewohnt, die Widrigkeiten des Lebens, der Natur und des Wetters auszuhalten. Krise war gestern. Heute ist Aufbruch! An der Westküste Irlands folgt ARD-Korrespondent Frank Jahn dem spektakulären, 2500 Kilometer langen „Wild Atlantic Way“ und besucht Menschen, die längs der Küstenstraße leben.

Iain Miller, der Abseil-Profi, kennt die Klippen des Atlantiks genau und geht mit Touristen ausgerechnet hier auf Klettertour. Etwas weiter südlich ist der Ort Mullaghmore. Eine echte Hoffnung für das ganze Land. Denn hier in der Nähe birgt das Felsgestein vermutlich einen wahren Schatz. Schlägt man den Stein auf, funkelt er im Sonnenlicht. Gold in großen Mengen. Das Gold ist die Hoffnung Irlands – aber das wirtschaftliche Rückgrat sind die Farmer. Sie sollen die grüne Insel aus den roten Zahlen bringen. Und ganz nebenbei schaffen sie mit ihrer Arbeit die sanften grünen Hügel und weiten Felder, für die die Insel berühmt ist. In Limerick ist alles in Butter … ein Exportschlager.

Von Limerick gelangt Frank Jahn auf dem Wild Atlantic Way zum Ring of Kerry. Einer der schönsten und berühmtesten Landstriche Irlands. Stimmung pur: alte Klöster und urige Pubs am Wegesrand. In einem der Pubs treffen sich regelmäßig Joseph und Tom. Für sie ist die Stimmung Arbeitsgrundlage: Mit Mikrofon und Aufnahmegerät zeichnen sie die Töne ihrer Heimat auf. Die Live-Musik im Pub, das Knistern des Kaminfeuers, das Peitschen der Wellen – und die Melancholie der irischen Geschichtenerzähler. Ein Zukunftsprojekt. Und die Antwort auf die Frage: Wie klingt Irland?“ (Senderinformation)

Wiederholung: Samstag, 4. November 2017, Phoenix 9:30 Uhr

 


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Samstag, 4. November 2017, EinsFestial / One 10:25 Uhr:
Philomena – Eine Mutter sucht ihren Sohn
(Wiederholung)

Irland TV-Tipp, Philomena„Von „human interest stories“ und trivial menschelnden Schicksalsgeschichten hält der britische Journalist Martin Sixsmith so gar nichts. Oder besser: Er ist sich dafür zu fein. Doch nachdem er seinen prestigeträchtigen Regierungsauftrag durch eine unglückliche Formulierung verloren hat, muss er sich neu umschauen. Dabei gerät er zufällig an die fast 70-jährige Philomena Lee. Die gläubige Katholikin aus einfachen Verhältnissen ist nicht der Umgang, den der etwas blasierte, zum Zynismus neigende Medienprofi sonst pflegt.

Aber ihre tragische Geschichte, die sie 50 Jahre lang mit sich herumgetragen hat, klingt vielversprechend genug für eine Reportage in der Boulevardpresse: Als junges Mädchen hat sie Akkord in der Wäscherei einer irischen Schwesternschule gearbeitet. Durch eine flüchtige Liebelei schwanger geworden, zog sie sich den Unmut der autoritär herrschenden Ordensschwestern zu, die ihr den kleinen Sohn Anthony schließlich wegnahmen und zur Adoption freigaben. Hilflos und verzweifelt musste die junge Philomena mit ansehen, wie ihr Kind an eine wohlhabende amerikanische Familie gegeben wurde.

Jetzt, zu Anthonys 50. Geburtstag, entschließt sie sich, ihr Schweigen endlich zu brechen und nach ihm zu suchen. Sixsmith lässt sich darauf ein, der in seinen Augen erschreckend gutmütigen Frau auf der Suche nach dem verlorenen Sohn zu helfen. Bei den Ordensschwestern in Irland stoßen die beiden auf eine Mauer des Schweigens. Dennoch schaffen sie es, in den USA Anthonys aktuellen Aufenthaltsort ausfindig zu machen. Dessen „neue“ Identität sorgt aber für einen Schock, der die gesamte Mission infrage stellt.

Unter der Regie von Stephen Frears bietet „Philomena“ ein Spiel mit starken Emotionen und feiner Ironie. Von Hauptdarsteller Steve Coogan, der auf die wahre Geschichte gestoßen ist, stammt das Drehbuch nach dem Roman „The Lost Child of Philomena Lee“ von Martin Sixsmith. Oscar-Preisträgerin Judi Dench läuft dabei als Philomena zu Hochform auf. Neben einem spannenden Plot bietet das Drama humorvolle Seitenhiebe auf das britische Klassendünkel und subtile Gesellschaftskritik. (Senderinformation)

 

Sonntag, 5. November 2017, KiKa 19:25 Uhr:
pur+ – Das Entdeckermagazin: Eric im Boxring
(Wiederholung)

Irland TV-Tipp, pur+„Voll auf die Zwölf! Boxweltmeisterin Christina Hammer trainiert „pur+“-Moderator Eric Mayer. Wie schmerzhaft ist das Training? Kann er im Abschlusskampf auch nur einen einzigen Treffer landen?

Zwei Tage trainiert Eric mit der viermaligen Weltmeisterin im Mittelgewicht. Wie schnell macht sie ihn körperlich und mental fit? Welche Angriffs- und Abwehrtechniken lernt er? Und traut er sich überhaupt, seine Faust in die Richtung ihres Gesichtes zu lenken?

Boxen ist mehr als nur Aggressionen abbauen. Der Sport hilft auch dabei, Selbstbewusstsein und mentale Stärke aufzubauen. So wie bei Maria. Die 13-Jährige boxt erst seit einem Jahr. Dabei zeigt sie einen so starken Kampfeswillen, dass ihr Trainer sie ermutigt, an einem internationalen Wettkampf teilzunehmen. „pur+“ hat Maria zu ihrem Kampf nach Dublin begleitet. Wie wird das Mädchen gegen größere und erfahrenere Boxerinnen bestehen?“ (Senderinformation)

 

Dienstag, 7. November 2017, 3sat 5:10 Uhr
Status Quo: The Frantic Four Final Fling (Dublin 2014)
(Wiederholung)

Irland TV-Tipp, Status Quo Dublin 2014„Die „Frantic Four“, die „Wilden Vier“ sind Sänger und Gitarrist Francis Rossi, Sänger und Gitarrist Rick Parfitt, Bassist Alan Lancaster und Schlagzeuger John Coghlan, bekannt als Status Quo. 1962 gründen Rossi und Lancaster eine Schülerband, aus der in den kommenden Jahren „The Status Quo“ entsteht. 1967 landet die Band einen Erfolg mit der Single „Pictures of Matchstick Men“ und wandelt sich in den 1970er Jahren von einer Hard Rock zur Boogie Rock-Band. 1981 verlässt Schlagzeuger John Coghlan die Band und 1984 geraten der Bassist Alan Lancaster und Gitarrist Francis Rossi in Streit um das zukünftige musikalische Konzept. Bald geht es auch um die Rechte am Bandnamen und der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs gibt Rossi und Parfitt Recht. Alan Lancaster verlässt die Band im Streit.

Im Oktober 2012 erscheint die Alan Parker-Dokumentation „Hello Quo“, die unter anderem Ausschnitte einer Jam Session der Urbesetzung mit Rossi, Parfitt, Lancaster und Coghlan zeigt. Dazu spielen die vier Gründungsmitglieder erstmals seit über 30 Jahren wieder gemeinsam, was Gerüchte um eine mögliche Wiedervereinigung der „Frantic Four“ anheizt. Im März 2013 ist es dann soweit: Fünf Konzerte der Ur-Besetzung finden statt und aufgrund des großen Erfolgs folgen weitere Konzerte im Jahr 2014. Am 12. April 2014 spielen die „Wilden Vier“ ihr Abschlusskonzert in der Dubliner O2 Arena.

Vor einem minimalistischen Bühnenbild mit einer einfachen Lightshow könnte das Ganze auch vor über 50 Jahren stattgefunden haben. Status Quo bleiben sich treu und überzeugen mit ihren Songs wie „Junior´s Wailing“, „In My Chair“, „Oh Baby“, „Down Down“, „Caroline“, „Bye Bye Johnny“ und andere mehr. Trotz seiner Nervenerkrankung spielt sich Bassist Alan Lancaster tapfer durchs Programm und Rick Parfitt sagt danach: „Gemeinsam in einem Kreis zu stehen und dann die Arme umeinander zu legen, war einfach schön. Das ganze Equipment einstöpseln und dann loslegen. Nach einer so langen Zeit war es ein ganz schön surreales Gefühl.“ (Senderinformation)

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Von | 2017-11-17T09:34:04+00:00 3. November 2017|0 Kommentare

Über den Autor:

Geboren 1977 auf der schönen Insel Rügen. Die gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte und ambitionierte Fotografin folgte im Jahr 2012 dem Ruf des Herzens und zog in das Land ihrer Träume. Inzwischen hat sich Antje fest in Irland etabliert.

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