Irland TV-Tipp, Irlands einsamer Westen - Connemara

Die Berge von Connemara im Westen Irlands.

Irland TV-Tipp von irlandnewsIrland im TV Mitte März: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In der kommenden Woche reist Bibi Blocksberg in die Vergangenheit, Bradley Mayhew wandert im Südwesten Irlands und die Supertruckers liefern zwei große Heizkessel aus. Es gibt Live-Auftritte von Kodaline beim New Pop Festival 2015 und von Hall & Oates in Dublin 2014. Planet Schule beschäftigt sich mit den Ursachen des Nordirland-Konflikts. Außerdem sind wir zu Gast in Irland, fahren mit dem Zug durch die Grüne Insel und es geht nach Connemara, Irlands einsamen Westen.  und Bradley Mayhew wandert im Südwesten Irlands.

 

Samstag, 19. März 2016, ZDF 8:25 Uhr: Bibi Blocksberg – Reise in die Vergangenheit

Irland TV-Tipps, Bibi Blocksberg“Weil ihre Frauen einen Hexenkongress besuchen, sind Bernhard Blocksberg und Patrick Thunderstorm für ein paar Tage Strohwitwer. Also beschließt Bernhard kurzerhand, mit seiner Tochter Bibi Patrick in Irland zu besuchen. Bibi versteht sich blendend mit Patricks Tochter Margie, und die beiden verbringen viel Zeit miteinander. Als sie in einer Scheune die Reste eines alten Flugapparats entdecken, wollen sie unbedingt herausfinden, wer den Apparat gebaut hat. Flugs hexen sie sich in die Vergangenheit zurück. Dort treffen sie auf einen außergewöhnlichen Erfinder.” (Senderinformation)

 

Samstag, 19. März 2016, EinsPlus 12:30 Uhr: Wanderlust! Durch Irlands Südwesten

Irland TV-Tipp, Wanderlust durch Irlands Südwesten“Der Profi-Traveller Bradley Mayhew interessiert sich für das echte Irland. Zu Fuß findet er es wie von allein. An geschichtsträchtigen Bauwerken, auf vorgelagerten Inseln und in den Pubs am Wegesrand begegnet er Menschen, die für den Alltag und das Lebensgefühl auf der „grünen Insel“ stehen.

Vor den Toren der Stadt Tralee, wo der Dingle-Weg beginnt, steht die Windmühle von Blennerville. Das Wahrzeichen aus dem 19. Jahrhundert erinnert an das schwierige Verhältnis zwischen Irland und England. Früher war fast der gesamte Südwesten Irlands im Besitz englischer Großgrundbesitzer. Der Dingle-Weg führt um die gleichnamige Halbinsel, am Strand entlang und über Torfmoorlandschaften. Im Städtchen Cloghane trifft Bradley den Wanderer Tony im Pub. Zusammen ziehen sie bei dichtem Nebel in den entlegensten Teil der Halbinsel, das Küstengebirge am Brandon Point. Im Westen Dingles passiert der Weg Bauwerke aus frühchristlicher Zeit. Ein Archäologe zeigt Bradley, wie die Iren im Mittelalter gelebt haben.

Zweieinhalb Stunden dauert die Überfahrt von Dingle bis an die Nordküste der Halbinsel Iveragh, landläufig Kerry Peninsula genannt. Der Kerry-Weg führt Bradley zum Fischerort Caherdaniel. Von dort macht er einen Abstecher auf die Felseninsel Skellig Michael. Im Kloster auf der Spitze der Felsen entsagten vom 6. bis zum 12. Jahrhundert die Mönche der Welt.

Zurück auf dem Festland geht es auf einer alten Kutschenstraße weiter. Über die Macgillycuddy’s Reeks, ein raues und einsames Gebirge, folgt der Weg dem Black Valley bis zu den Seen des Killarney-Nationalparks. Die Wanderung durch Irlands Südwesten endet an einem viktorianischen Adelssitz vor den Toren der Stadt Killarney.” (Senderinformation)

Wiederholung: Sonntag, 20. März 2016, EinsPlus 9:30 Uhr

 

Samstag, 19. März 2016, EinsPlus 15.45 Uhr: BEATZZ in Concert: Kodaline (New Pop Festival 2015)

Irland TV-Tipp, Beatzz in Concert„Die irische Pop-Gruppe Kodaline kommt aus Dublin. Das Quartett hat sich 2005 gegründet, noch unter dem Namen ’21 Demands‘. Schon 2007 landeten sie nach der Teilnahme an einem TV-Wettbewerb in Irland einen Nummer-1-Hit. Unter dem Namen Kodaline wagten die vier Musiker 2011 einen Neustart. Mit ihrem Debüt-Album ‚In A Perfect World‘ feierten sie bereits in ihrer Heimat Irland und in Großbritannien große Erfolge, jetzt erobern sie die deutschen Bühnen und das SWR3 New Pop Festival. Das Festival in Baden-Baden präsentiert jedes Jahr die angesagtesten Newcomer und die Stars von morgen.“ (Senderinformation)

 

Samstag, 19. März 2016, ZDFkultur 21:15 Uhr: Hall & Oates – Live in Dublin

Irland TV-Tipp, Hall & Oats in Dublin“2014 wurden Daryl Hall & John Oates in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Geehrt wurden sie als das Pop-Duo der 1980er Jahre. 34 Hits, sieben Platinalben und Headliner beim Live Aid Konzert 1985 sprechen für sich. „Die 1980er waren gar nicht so lustig wie ihr denkt“, sagt ein nachdenklicher John Oates. „Die Ansprüche waren riesig.

Wir waren zwar Superstars, lebten aber in einer Scheinwelt und konnten nichts mehr allein entscheiden. Da war es in der 1970ern viel besser, viel freier.“ 1989 wird der berühmte Schnurrbart abrasiert. Heute beschäftigt sich John Oates mit digitaler Musikveröffentlichung, während Daryl Hall eine eigene TV-Show hat: Live from Daryl’s House. Die historische Bedeutung von Hall & Oates liegt darin, dass sie damals mit ihren Liedern Rassenschranken brachen und sowohl von „weißen“ wie „schwarzen“ Radiostationen gespielt wurden. „Wir haben die Tore geöffnet für Prince und Michael Jackson“, sagt Daryl Hall. ZDFkultur zeigt das Konzert von Hall & Oates im Olympia Theatre in Dublin, Irland, aus dem Jahr 2014.” (Senderinformation)

Wiederholung: Sonntag, 20. März 2016, ZDFkultur 0:30 Uhr

 

Sonntag, 20. März 2016 Pro7Maxx 7:10 Uhr: Supertruckers – Kesselhäuser für Irland

Irland TV-Tipps, Supertruckers“Supertruckers” zeigt in sechs Episoden das Alltagsgeschäft eines der größten Schwerlast-Transportunternehmen Englands. Nicht nur das Beladen der Trucks mit den längsten, größten oder schwersten Ladungen weltweit, sondern auch der unfallfreie Transport und das Abliefern gehören zu den gefährlichen, aber alltäglichen Aufgaben der Trucker.

In dieser Folge: Sergeant Major und Sully müssen zwei große Heizkessel von West Midlands nach Bristol transportieren, wobei ihnen ihr Boss Steve King genau auf die Finger schaut. In einem kleinen Konkurrenzkampf versuchen sie, alles perfekt zu machen, doch dann verpasst Tom fast die Fähre nach Limerick, die sie erreichen müssen, um die Boiler rechtzeitig abzuliefern.” (Senderinformation)

 

Dienstag, 22. März 2016, SWR 7:00 Uhr: Planet Schule – Internationale Kriesen – Nordirland

Irland TV-Tipp, Planet Schule Nordirland“Kein anderer Konflikt hat eine so lange Geschichte wie der Nordirland-Konflikt. Seine Wurzeln liegen bereits mehr als 800 Jahre zurück. In den 1970er Jahren mündete er in einen blutigen Bürgerkrieg mit 3600 Toten. Im Kern geht es um die staatliche Zugehörigkeit Nordirlands. Die Mehrheit der Protestanten will, dass Nordirland Teil Großbritanniens bleibt. Die Mehrheit der Katholiken aber will, dass Nordirland mit der Republik Irland vereint wird.

Trotz der Fortschritte, trotz eines 1998 begonnenen Friedensprozesses, schwelt der Konflikt auch heute noch. Zwar haben die meisten der Extremisten auf beiden Seiten offiziell das Ende des bewaffneten Kampfes verkündet, doch Ausschreitungen sind immer wieder an der Tagesordnung. Zu groß ist bei vielen der Hass, zu tief sitzen die Verletzungen, als dass ein friedliches Miteinander Normalität sein könnte. Nichts macht dies deutlicher als die hohen Mauern, etwa in Belfast zwischen den katholischen und protestantischen Wohnvierteln, die „peace lines“ – „Friedenslinien“. Der Film geht der Entstehung des Nordirlandkonflikts und seiner Entwicklung bis heute nach.” (Senderinformation)

 

Freitag, 25. März 2016, HR 3:35 Uhr: Zu Gast in Irland

Irland TV-Tipp, Zu Gast in Irland“Dublin, die quirlige Stadt am Liffey, und die weiten verwunschenen Landschaften rund um die Donegal Bay gehören zum Reiseprogramm für alle, die möglichst viele verschiedene Seiten Irlands kennen lernen wollen. Im Nordwesten Irlands sind die kargen Torfheiden der Connemara und die Seenlandschaft bei Galway ein lohnendes Ziel. Eine besondere Art, sich in Irland zu bewegen, ist die Fahrt mit einem Hausboot etwa auf dem Shannon. Sehenswert ist auf jeden Fall die Altstadt von Enniskillen. Der Treffpunkt für Bootsfahrer und Landreisende am Lough Erne beherbergte schon so berühmte Schüler wie Oscar Wilde und Samuel Beckett.

Weit weniger gefällig ist die bizarre Landschaft des Burren, hellgraues Karstland im Nordwesten von Clare, mit grandiosen Steilküsten wie den Cliffs of Moher. Der Süden, die Region rund um Cork, bietet wieder eigene Eindrücke mit der zerklüfteten Küste und atemberaubenden Wanderrouten in den Regionen Kerry, Beara und Dingle zwischen satten grünen Weiden zur Rechten und tobender Gischt zur Linken.” (Senderinformation)

 

Freitag, 25. März 2016, HR 4:20 Uhr: Mit dem Zug durch Irland

Irland TV-Tipp, Mit dem Zug durch Irland„Irland ist ein klassisches Reiseziel mit sanften Hügeln, fruchtbaren grünen Wiesen, zerklüfteten Küsten und malerischen Städtchen. Auf einem perfekten Schienennetz verkehren sowohl historische Dampfzüge als auch moderne Bahnen. So liegt es nahe, Irland per Zug zu entdecken. Ausgehend von Dublin führt die Reise im Uhrzeigersinn durch das Herz Irlands. Entlang der Ostküste geht es zunächst in ein kleines Dorf in den Wicklow Mountains. Hier werden noch heute in der ältesten Weberei Irlands wunderschöne Schals hergestellt. In Waterford besteigen die Fahrgäste dann einen Dampfzug und lassen sich Irlands Bahngeschichte um die Nase wehen. Züge brachten einst auch Auswanderer in die Hafenstadt Cobh. Hier ging die „Titanic“ auf ihrer fatal endenden Jungfernfahrt das letzte Mal vor Anker. Die Reise führt weiter in den Süden Irlands. Die Dingle-Halbinsel gehört zu den schönsten Gegenden der Insel und in den Gewässern vor ihrer Küste fühlt sich seit 31 Jahren der Delfin Fungi sehr wohl. Weiter geht die Fahrt nach Galway, einer Studentenstadt, die neben einer ausgeprägten Pub-Kultur ein weiteres Erbe pflegt: Hier soll James Lynch seinen Sohn erhängt haben. Von dieser Legende leitet sich das Wort Lynchjustiz ab. Entlang riesiger Torffelder wird die Mitte der grünen Insel erreicht. In der Nähe von Athlone steht die wohl schönste Klosterruine Irlands: Clonmacnoise. Nicht weit davon entfernt lädt noch die Kilbeggan Distillery zu einem Besuch ein. Sie ist die dienstälteste Whiskey-Destillerie Irlands und nur einen Katzensprung von Dublin entfernt.“ (Senderinformation)

Wiederholung: Freitag, 25. März 2016, arte 19:30 Uhr

 

Freitag, 25. März 2016, HR 5:05 Uhr: Connemara – Eine irische Meditation

Irland TV-Tipp, Eine irische Meditation - ConnemaraConnemara ist eine einsame Landschaft im Westen Irlands. Hier sprechen noch viele Menschen gälisch, fühlen sich verwurzelt in keltischen Traditionen. Dunkle Berge, tiefe Täler und weite Moorseen prägen den Charakter dieser Landschaft am äußersten Zipfel Europas. “Connemaras Küste ist ein Theater des Fließens. Der ewige Rhythmus des Ozeans entwirrt allmählich unsere verfilzten Gedanken”, schrieb der irische Poet und Philosoph John O’Donohue. Er gehörte zu jenen jungen irischen Schriftstellern, die sich ganz bewusst um eine Renaissance der keltischen Spiritualität bemühen.

Als John O’Donohue ein Buch der keltischen Weisheiten unter dem Titel “Ankam Cara” veröffentlichte, wurde dieser Band binnen kürzester Zeit zum Bestseller in Irland – und auch in den USA. John O’Donohue starb im Januar 2008. Connemara war O’Donohue war in seiner abweisenden Einsamkeit doch zugleich Zuflucht. “Diese Landschaft Connemara lebt der Kontemplation: schweigend, einsam und unbewegt. Sie trägt ihre Abgründe mit vollendetem Gleichmut und gerät nie aus ihrem ureigenen Rhythmus.”

In seinem filmischen Porträt einer Landschaft versuchen Meinhard Schmidt-Degenhard und sein Kameramann Peter Treutel die Texte von John O’Donohue in Bilder umzusetzen. Das Ergebnis ist eine filmische Meditation über eine Landschaft, die in ihrer Einsamkeit und abweisenden Kargheit wohl einzigartig ist in Europa.” (Senderinformation)

Freitag, 25. März 2016, HR 5:35 Uhr: Irlands einsamer Westen – Eine Reise durch Connemara

Irland TV-Tipp, Irlands einsamer Westen - Connemara“Connemara – so heißt das Land der tausend Seen und der dunklen Berge weit im Westen der irischen Insel. Dort gibt es keine Städte, kaum Dörfer, ein paar Siedlungen, ansonsten nur Landschaft. Die Menschen sprechen meist noch Gälisch, eine alte dem Keltischen verwandte Sprache. Der Priester, Poet und Philosoph John O’Donohue lebte in Connemara. Er wußte um die Vielschichtigkeit dieser Landschaft, deren Einsamkeit nur auszuhalten ist, “wenn der Kompaß der eigenen Seele weiß, wo es langgeht.” Eine ganz eigene Mystik und Spiritualität kennzeichnet diesen einsamen Westen Irlands. Keltische Mythen vermischen sich mit christlichen Traditionen.

Irland ist zweifelsohne ein modernes Land, immerhin mit einer der höchsten europäischen Wachstumsraten in der Wirtschaft. Doch tief drinnen in der irischen Seele, wenn es denn so etwas gibt, sind Glaube und Aberglaube eine ganz eigene Verbindung eingegangen. Die Identität dieses Volkes, das Jahrhunderte lang von den Engländern unterdrückt war, ist geprägt durch die Insel-Existenz, – nicht mehr so ganz zu Europa gehörig, doch auch noch nicht Amerika! Die irische Literatur hat Nobelpreisträger hervorgebracht. Doch ohne die irische Spiritualität und Landschaft sind diese Werke nicht zu verstehen. Eine der urtümlichsten Regionen der Insel ist noch heute Connemara.

“Connemara ist eine Welt für sich. Diese Landschaft ruht in sich, und sie will keinen Menschen auf sich haben, weil Connemara nicht domestiziert werden will”, so formuliert es John O’Donohue in diesem Film über Irlands einsamen Westen. Als Reiseführer durch Connemara macht John O’Donohue den Zuschauer vertraut mit dieser Landschaft, mit der irischen Westküste und den kleinen Fischerorten, – und nicht zuletzt mit den Aran-Islands. Diese Inselgruppe, der Westküste Irlands vorgelagert, birgt noch heute die meisten Zeugnisse keltischer und frühchristlicher Traditionen. Ein Film von Meinhard Schmidt-Degenhard.” (Senderinformation)

 

Zusammenstellung: Antje Wendel