Irlandnews Irland TV-Tipp, Mit dem Zug durch Irland

Irlandnews Irland TV-TippIrland im TV Mitte April: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In dieser Woche geht es mit dem Zug durch Irland und auf Besuch zum kürzlich verstorbenen Tomi Ungerer nach Irland und Wolfgang Stumph trifft Menschen aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, die ihre Heimat in Mitteldeutschland verlassen und in der Fremde ihr Glück finden wollen.

 

Samstag, 13. April 2019, Phoenix 6:25 Uhr: Archäologie 2.0 – Mit Hightech auf Spurensuche

Irlandnews irland TV-Tipp, Archäologie 2.0“Statt mit Schaufel und haarfeinem Pinsel sind die Archäologen heutzutage mit moderner Technik unterwegs. Geophysikalische Methoden haben einen enormen Zuwachs an Wissen gebracht. Sie sind ein Gewinn für die Wissenschaft. Archäologen haben so, ohne einen Spatenstich, Tausende neue Fundstellen entdeckt.

Dabei stammen diese Methoden gar nicht aus der Altertumsforschung, sondern aus dem militärischen Bereich. Ursprünglich sollten mit dieser Technologie, mit Hilfe der Geomagnetik, eigentlich feindliche U-Boote aufgespürt werden – in der Archäologie wiederum machen sie Mauern, Gräben und Gräber im Boden sichtbar.

Die Dokumentation begleitet Teams von Archäologen auf ihrer Reise in die virtuelle Vergangenheit. In Irland suchen irische und deutsche Wissenschaftler nach den sagenumwobenen Ringwallanlagen und jungsteinzeitlichen Hügelgräbern.

Im hessischen Glauberg macht die geophysikalische Prospektion verborgene Prozessionsstraßen sichtbar. Schiffsarchäologen aus Bremerhaven nutzen digitale Technik, um Schiffswracks zu erfassen. In Berlin entwickeln Archäologen gemeinsam mit Game-Designern Projekte. Die Datenmengen, die sie einsammeln, sind nämlich manchmal so groß, dass nur noch Spieleentwickler mit ihnen umgehen können.

So entstand auch die virtuelle Kopie eines Tempels in Aleppo. Die Berliner hatten ihn in noch friedlichen Zeiten millimetergenau gescannt, nicht ahnend, wie wichtig diese Daten einmal werden würden. Inzwischen ist der Tempel schwer beschädigt. Dank der Scannerdaten ist der Tempel des Wettergottes in Aleppo wenigstens virtuell noch vorhanden.” (Senderinformation)

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Wandern und Natur erleben im faszinierenden Südwesten Irlands

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Sonntag, 14. April 2019, ZDFneo 15:45 Uhr: An Tagen wie diesen – Ostern

Irlandnews Irland TV-Tipp, An Tagen wie diesen - Ostern“An Tagen wie diesen” ist zu Ostern zurück und feiert die Auferstehung Jesu, den Osterfrieden oder die Entdeckung der Osterinsel in informativen und emotionalen Geschichten. “An Tagen wie diesen” nimmt sich rätselhafte Bräuche, bahnbrechende Erfindungen und wahre Wunder vor, die allesamt ein Feiertag eint. So ist auch Ostern so viel mehr als Schokoladenhasen.

Warum feiern wir überhaupt Ostern? Was sagt die Art und Weise, wie wir unseren Schokoladenhasen anknabbern, über unsere Psyche aus? Und was war zuerst da, die Henne oder das Ei?

Aber an Ostern ist noch so viel mehr passiert: Die Osterinsel verdankt ihren Namen ihrem nicht sehr kreativen Entdecker Jacob Roggeveen, der sie an Ostern entdeckt hat. Der wichtigste, revolutionäre Aufstand für ein geeintes, unabhängiges Irland beginnt am Ostermontag 1916, um 12.00 Uhr mittags. Etwa 100 irische Volunteers stürmen das Postgebäude in Dublin. Ihre “Osterproklamation” wird verlesen. Es ist ein Aufstand für Eigenständigkeit und Freiheit.

In dieser Staffel “An Tagen wie diesen” stehen zunächst mit Ostern und Weihnachten große Freudenfeste auf dem Programm. Auch politische Feiertage nimmt das Programm in den Fokus. Viel Anlass zur Freude bot der 17. Juni allerdings nicht. Der ehemalige Tag der Deutschen Einheit war wohl eher ein Tag der Zwietracht. Am 9. November sind der Mauerfall und der Physik-Nobelpreis für Albert Einstein Anlass für ausgelassene Partystimmung. Vor anderen Ereignissen, die mit diesem Datum verbunden sind, graut es uns bis heute.” (Senderinformation)

Wiederholungen:
Donnerstag, 18. April 2019, ZDFneo 11:50 Uhr
Freitag, 19. April 2019, ZDFneo 7:35 Uhr

 

Montag, 15. April 2019, arte 5:00 Uhr: The High Road to Kilkenny – Tänze und Lieder aus Irland
(Wiederholung)

Irland TV-Tipp, High Road to Kilkenny“Kaum ein anderes Volk ist so von Legenden umwoben wie die Kelten. Zum keltischen Kulturkreis gehörten auch zahlreiche begabte Sänger und Musiker. Das französische Ensemble Les Musiciens de Saint-Julien geht auf musikalische Entdeckungsreise durch das irische und schottische Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts, dessen Vielfalt auch in seiner Heimat lange verkannt wurde.

Die Dokumentation schildert den Lebensweg des irischen Komponisten und Harfenspielers Turlough O’Carolan, der nach einer Pockenerkrankung mit 18 Jahren erblindete und bei seinen anschließenden Reisen durch ganz Irland mehr als 200 Melodien zusammentrug. Obwohl er manche der wunderschönen Gegenden als Kind mit eigenen Augen gesehen hatte, nutzte er als Erwachsener seine Fantasie, um dieses Handicap wettzumachen. In seiner Musik verband er die beide wichtigsten Einflüsse seiner Zeit: die gelehrte Barockmusik der Aristokratie und die traditionelle Volksmusik.

Nicht immer lässt sich leicht entscheiden, welche Teile seiner Kompositionen wovon inspiriert sind. Die Dokumentation ordnet die musikalischen Werke in ihren geografischen und historischen Kontext ein. Die vielen Facetten der keltischen Musik illustriert sie mit poetischen Bildern von den weiten Naturlandschaften Irlands. François Lazarevitch und sein Ensemble stellen in ihren Stücken viele geschichtsträchtige Orte vor, die sie bereist haben – darunter die Seen von Connemara, Claregalway Castle, Jerpoint Park oder Thomastown mit seinem berühmten Pub „The Salmon Pool“.” (Senderinformation)

 

Montag, 15. April 2019, SR 18:50 Uhr: Wir im Saarland – Grenzenlos extra
Der Elsässer zwischen den Stühlen – Besuch bei Tomi Ungerer in Irland

Irlandnews Irland TV-Tipp, Wir im Saarland“Wenn Humor eine Waffe ist, war Tomi Ungerer ihr Großmeister. Egal ob als Kinderbuchautor, Werbegrafiker, Zeichner oder Objektkünstler – mit seinem sehr eigenen Humor kämpfte er gegen Nationalismus, Krieg und rigide Moralvorstellungen. Am 9. Februar 2019 ist der Elsässer und überzeugte Europäer in Irland verstorben.

Nach Wanderjahren durch Europa brach er 1956 nach New York auf und blieb dort 14 Jahre. Doch das Heimweh trieb ihn zurück nach Europa. Seit 1976 lebte abwechselnd in Straßburg und auf seiner Farm in der Nähe der irischen Stadt Cork. 2008 haben ihn SR-Reporter Norbert Carius und Kameramann Andreas …

“Wir im Saarland – Grenzenlos” schaut ringsherum zu den Nachbarn in Luxemburg, Wallonien und Frankreich und erzählt spannende, kontroverse, augenzwinkernde, nachdenkliche oder einladende Geschichten von nebenan. Die Sendung zeigt Menschen, die ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Leben an der Grenze schildern, die clevere Ideen haben, sie zu überwinden oder die einladen, unbekannte Seiten unserer Region zu entdecken. Die Serie “Ferien beim Nachbarn” stellt außergewöhnliche Gästehäuser vor; auch die “Tour de Kultur” von SR 3 Saarlandwelle hat bei “Wir im Saarland – Grenzenlos” einen regelmäßigen Platz im SR Fernsehen gefunden.” (Senderinformation)

Wiederholungen:
Dienstag, 16. April 2019, SR 4:50 Uhr und 7.35 Uhr
Mittwoch, 17. April 2019, SR 6:30 Uhr

 

Dienstag, 16. April 2019, arte 17:40 Uhr: Klöster Europas – Zeugen des Unsichtbaren
(Wiederholung)

Irlandnews Irland TV-Tipp, Klöster Europas“Die Dokureihe sucht in fünf Folgen nach den spirituellen Wurzeln des alten Kontinents. In dieser Folge: Viele Klöster scheinen einerseits wie aus der Zeit gefallene Rückzugsorte, gleichzeitig spielen sie eine bedeutende Rolle in unserer modernen Gesellschaft. Zu Besuch im bayrischen Ettal, im Süden Georgiens, im irischen Glencairn und nahe Moskau.

Vor den Alpen erhebt sich die majestätische Kuppel der Ettaler Basilika. Sie ist das Herzstück der Benediktinerabtei im bayrischen Ettal. Der Klosteranlage ist eine Brauerei angeschlossen, eine Schnapsbrennerei, ein Hotel und ein Gymnasium samt Internat. Hier lebt Bruder Vitalis, der für die Destille und die Parfümerie zuständig ist. Er ist außerdem ein Kenner der chinesischen Medizin: Seine Medikamente fertigt er aus chinesischen Kräutern an – und mit dem Segen einer japanischen Jungfrau.

Das kleine Kloster in der georgischen Höhlenstadt Wardsia wird von fünf Mönchen geleitet. Es wurde im 12. Jahrhundert gegründet und nach der Königin Wardsia benannt, die einst muslimische Invasoren aus dem Land im Kaukasus vertrieb und heute als Heldin gefeiert wird.

Das Zisterzienserkloster Saint Mary’s im irischen Glencairn verbindet strenge Glaubenspflege mit einem modernen Alltag. Manche der Schwestern sind aus Uganda, Indien oder Japan in die abgelegene Region Irlands gekommen, um in Disziplin und Entsagung zu leben.

Das Troize-Sergijew-Kloster bei Moskau beherbergte zu Sowjetzeiten nur 50 Mönche – inzwischen leben 340 Glaubensbrüder in dem riesigen Klosterkomplex, dem aktuell größten in Europa.” (Senderinformation)

 

Mittwoch, 17. April 2019, ARDalpha 20:15 Uhr: Mit dem Zug durch Irland
(Wiederholung)

Irland TV-Tipp, Mit dem Zug durch Irland„Irland ist ein klassisches Reiseziel mit sanften Hügeln, fruchtbaren grünen Wiesen, zerklüfteten Küsten und malerischen Städtchen. Auf einem perfekten Schienennetz verkehren sowohl historische Dampfzüge als auch moderne Bahnen. So liegt es nahe, Irland per Zug zu entdecken.

Ausgehend von Dublin führt die Reise im Uhrzeigersinn durch das Herz Irlands. Entlang der Ostküste geht es zunächst in ein kleines Dorf in den Wicklow Mountains. Hier werden noch heute in der ältesten Weberei Irlands wunderschöne Schals hergestellt.

In Waterford besteigen die Fahrgäste dann einen Dampfzug und lassen sich Irlands Bahngeschichte um die Nase wehen. Züge brachten einst auch Auswanderer in die Hafenstadt Cobh. Hier ging die „Titanic“ auf ihrer fatal endenden Jungfernfahrt das letzte Mal vor Anker.

Die Reise führt weiter in den Süden Irlands. Die Dingle-Halbinsel gehört zu den schönsten Gegenden der Insel und in den Gewässern vor ihrer Küste fühlt sich seit 31 Jahren der Delfin Fungi sehr wohl.

Weiter geht die Fahrt nach Galway, einer Studentenstadt, die neben einer ausgeprägten Pub-Kultur ein weiteres Erbe pflegt: Hier soll James Lynch seinen Sohn erhängt haben. Von dieser Legende leitet sich das Wort Lynchjustiz ab.

Entlang riesiger Torffelder wird die Mitte der grünen Insel erreicht. In der Nähe von Athlone steht die wohl schönste Klosterruine Irlands: Clonmacnoise. Nicht weit davon entfernt lädt noch die Kilbeggan Distillery zu einem Besuch ein. Sie ist die dienstälteste Whiskey-Destillerie Irlands und nur einen Katzensprung von Dublin entfernt.“ (Senderinformation)

Wiederholung:
Donnerstag, 18. April 2019, ARDalpha 13:00 Uhr

 

Donnerstag, 18. April 2019, SWR 2:40 Uhr: Der Pathologe – Mörderisches Dublin (1/3)
(Wiederholung)

Irland TV-Tipp, Der Pathologe“Irland, in den späten 1950er Jahren. Der Pathologe Quirke, manchmal scherzhaft „Dr. Tod“ genannt, arbeitet zurückgezogen im Tiefgeschoss des Dubliner Holy Family Hospitals. Normalerweise verirrt sich kein Kollege an diesen Ort, an dem alle irdischen Wege enden. Umso überraschender ist das Auftauchen seines Stiefbruders Malachy, zu dem Quirke nicht das beste Verhältnis hat. Warum studiert der angesehene Chef der Geburtsklinik mitten in der Nacht die Akte einer kürzlich verstorbenen jungen Mutter?

Neugierig obduziert Quirke deren Leichnam und stellt fest, dass die junge Frau nicht an einer Embolie starb, sie verblutete bei der Entbindung: Sein ehrenwerter Bruder hatte den Totenschein gefälscht, doch damit nicht genug. Das Kind der Unglücklichen kam angeblich tot zur Welt, doch warum gibt es nirgendwo ein Grab?

Quirke geht der Sache mit Hilfe von Inspector Hackett nach. Auf versteckte Drohungen, sich herauszuhalten, reagiert er nicht, bis er eines Nachts krankenhausreif geprügelt wird. Um sich zu erholen, reist er zu seinem wohlhabenden Schwiegervater Josh Crawford nach Boston und findet dort eine Spur des verschwundenen Babys. Das Schicksal des Kindes lässt selbst den hartgesottenen Pathologen erschauern.” (Senderinformation)

 

Freitag, 19. April 2019, MDR 13:50 Uhr: HeimatLiebe – Wolfgang Stumph auf Spurensuche von Dresden über Irland nach Vietnam
(Wiederholung)

Irland TV-Tipp, HeimatLiebe“Kabarettist und Schauspieler Wolfgang Stumph, seit Jahrzehnten verwurzelt in Dresden, begibt sich zum zweiten Mal auf Spurensuche nach HeimatLiebe. Nach der ersten Reise reich an Erfahrungen, weitet er sein Blickfeld. Das führt ihn neben Auswanderern zu Rückkehrern, Entwurzelten und Globetrottern in Deutschland, Irland und Vietnam. Er trifft Menschen aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, die ihre Heimat in Mitteldeutschland verlassen und in der Fremde ihr Glück finden wollen.

Irland steht an vierter Stelle der beliebtesten Auswanderungsländer der Deutschen. Der Leipziger Mario Denner und seine Frau Veronika leben seit drei Jahren im Speckgürtel von Dublin. Sie genießen die Ruhe, Freundlichkeit der Iren und vor allem, dass sie in diesem Land auch ohne viel Bürokratie es zu etwas bringen können. Maya Malone ist schon vor siebzehn Jahren auf die grüne Insel ausgewandert. Sie stammt aus Görlitz, ist mit dem Iren Martin verheiratet und nennt Deutschland nicht mehr ihre Heimat.

Von Erfurt nach Hanoi. Die Geschwister Christiane und Andreas Campioni haben ihr neues Zuhause in Vietnam gefunden. Die Liebe zum Land haben ihnen ihre Eltern vererbt. Christiane lebt seit zwei Jahren als freischaffende Künstlerin mit ihrem Mann Tobias in Hanoi. Bruder Andreas hat nunmehr schon zwölf Jahre seine Zelte in Hanoi aufgeschlagen. Damals stieg er in die Wurstfabrik seines Vaters ein, und hat es geschafft, dass die Thüringer Bratwurst in Vietnam zu einem gängigen Produkt geworden ist, das dort in keinem Haushalt fehlt.

Der Dresdner Tilo Nadler lebt seit über 25 Jahren in Vietnam. Er hat mitten im Nationalpark Cuc Phuong eine Rettungsstation für Primaten aufgebaut. Mittlerweile ist es nicht nur die Liebe zu den Affen, die Vietnam zu seiner Heimat werden ließen, sondern auch die Liebe zur Vietnamesin Hien. Die beiden sind verheiratet und haben zwei Söhne.

Die einen gehen – die anderen kommen wieder. Es gibt einen Trend, in die alte Heimat zurückzukehren.
Grit Kamann-Selbach ist eine Rückkehrerin in die Heimat. Geboren in Wernigerode ging sie wegen fehlenden Jobangeboten nach Düsseldorf. Doch heimisch wurde sie in der Fremde nicht. Sie kehrte mit ihrem Mann, einem Rheinländer, in die alte Heimat zurück und hat diesen Schritt nie bereut.

Magdeburg ist der neue Lebensmittelpunkt von Nguyen Minh Nguyet. Die Vietnamesin hat in der Landeshauptstadt an der Otto-von-Guericke-Universität ihren Mann Thomas kennen – und lieben gelernt. Vietnam bleibt ihre Heimat, Deutschland ist ihr neues Zuhause.

Wurzeln in der Heimat sind wichtig, so sieht es Fußball-Legende Matthias Sammer. Er spielte in Stuttgart, trainierte in Dortmund, lebt nun in München – doch er ist und bleibt Dresdner. Das ist seine Geburtsstadt, seine Heimat, wo es ihn immer wieder hinzieht.” (Senderinformation)

 

Das Titelfoto zeigt einen Screenshot aus der der Sendung “Eisenbahnromantik – Mit dem Zug durch Irland”