Irland im TV: The Wind That Shakes The Barley

 Irlandnews Irland TV-Tipp, The Wind that shakes the Barley

Irlandnews Irland TV-TippIrland im TV Mitte Mai: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. Die arte-Sendung Vox Pop recherchiert unter anderem in Irland zum Thema Abtreibung. Mit dem Film The Wind that Shakes the Barley interpretiert Ken Loach den Bruderkampf zwischen England und Irland wörtlich durch den Kampf zweier Brüder und die in Westirland aufgewachsene Schauspielerin Anjelica Huston präsentiert in einer Dokumentation das Werk des irischen Schriftstellers James Joyce.

 

Samstag, 12. Mai 2018,arte 10:50 Uhr: Vox Pop
Themen: Recht auf Abtreibung in Gefahr? und Befreite Unternehmen

Irlandnews Irland TV-Tipp, Vox Pop - Recht auf Abtreibung in Gefahr?„Diese Woche: In Irland recherchiert „Vox Pop“ zum Abtreibungsverbot; im Gespräch: Isaac Getz, Dozent an der École supérieure de commerce in Paris, zum Thema: Befreite Unternehmen – Modell für multinationale Unternehmen?

(1): Ist das Recht auf Abtreibung in Gefahr? In fast allen europäischen Ländern ist der Schwangerschaftsabbruch straffrei oder erlaubt, doch wird diese liberale Praxis regelmäßig infrage gestellt. In Portugal müssen Frauen seit 2015 einen Eigenanteil zahlen, in Italien verweigern 80 % der Mediziner den Eingriff und in Polen versucht die ultrakonservative Regierungspartei PiS, den Frauen das 1956 erstrittene Recht auf Abtreibungen entziehen.

Kontroverse der Woche: Zwischen Abtreibungsgegnern und -befürwortern tobt ein erbitterter Streit: Während Letztere die Verschärfung des Abtreibungsrechts in vielen EU-Ländern anprangern, kämpfen Erstere weiter vehement gegen Schwangerschaftsabbrüche.

Recherche der Woche: „Vox Pop“ recherchierte in Irland, wo das Abtreibungsverbot durch einen Zusatzartikel in der Verfassung verankert ist. Ende Mai stimmen die Iren über die Streichung des Verfassungszusatzes ab. Damit votieren sie de facto für oder gegen die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen: Denn wenn der Zusatzartikel der Verfassung aufgehoben wird, kann das Parlament ein Gesetz mit einer Fristenregelung bis zur zwölften Woche beschließen. Der Volksentscheid ist die letzte Schlacht in einem langen Kampf, der das Land spaltet.

(2): Befreite Unternehmen: Modell für multinationale Unternehmen?Mitarbeiter, die eigenverantwortlich Entscheidungen treffen, partizipatives Management, flache Hierarchien: In Europa gibt es mehr und mehr solche demokratischen oder „befreiten“ Unternehmen. Mittlerweile vertrauen nicht mehr nur KMU auf die Mitbestimmung ihrer Beschäftigten, sondern offenbar auch multinationale Konzerne. Aber lässt sich der neue Führungsstil wirklich in großem Maßstab umsetzen? Gewerkschaften und Arbeitsexperten kritisieren zunehmend das verordnete Glück am Arbeitsplatz, für das der „Chief Happiness Officer“ sorgen soll. Diese Woche ist Isaac Getz bei „Vox Pop“ zu Gast. Er ist Professor an der „Ecole supérieure de Commerce“ in Paris.“ (Senderinformation)

 


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Samstag, 12. Mai 2018, 3sat 12.15 Uhr: …die im Dunkeln sieht man nicht!
(Wiederholung)

Irlandnews Irland TV-Tipp, Die im Dunkeln sieht man nicht - Kartoffeln„Über der Erde ist die Kartoffelpflanze schön und giftig, unter der Erde unansehnlich, dafür aber nahrhaft und gesund. Darauf wurde in Europa fast zwangsläufig eine Geschichte der Missverständnisse und Fehleinschätzungen.

Der Film von Gustav W. Trampitsch erzählt Geschichten rund um die heute so selbstverständliche, lange Zeit aber verkannte Wunderknolle und dokumentiert zugleich einen wesentlichen Aspekt europäischer Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte. Die Spurensuche beginnt auf einer kleinen Pazifikinsel im Süden Chiles und führt über Irland bis ins österreichische Marchfeld.“ (Senderinformation)

 

Sonntag, 13. Mai 2018, arte 20:15 Uhr: The Wind That Shakes The Barley

Irlandnews Irland TV-Tipp, The Wind that shakes the Barley„Zwei Brüder kämpfen Seite an Seite im irischen Unabhängigkeitskrieg gegen die britischen Unterdrücker, bis sich mit dem Waffenstillstand von 1921 das Blatt wendet. Jetzt stehen sie sich im Bürgerkrieg als Feinde gegenüber. – Geschichtsdrama über Gewalt und Bruderzwist zwischen Iren und Engländern von Ken Loach, das 2006 in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde.

Irland 1920: Irische Freiheitskämpfer rotten sich zusammen für ein letztes Aufbäumen gegen die Engländer – der Unabhängigkeitskrieg tobt seit dem Dubliner Osteraufstand 1916. Auf dem Weg nach London, wo er eine Stelle antreten soll, beobachtet der junge Arzt Damien, wie britische Soldaten einen Lokführer zusammenschlagen, als er sie nicht mitnehmen will. Da entschließt sich Damien, in Irland zu bleiben und für die Freiheit seines Landes in den Reihen der Irisch-Republikanischen Armee zu kämpfen – an der Seite seines Bruders Teddy, Anführer der Aufständischen.

Gemeinsam entführen sie einen skrupellosen Großgrundbesitzer, erschießen britische Soldaten und eliminieren Verräter, selbst wenn diese alte Freunde waren. Ihre Taten rechtfertigen sie als Vergeltung für die Gräueltaten der Engländer, die mordend und Häuser niederbrennend durch das Land ziehen.

Mit dem Waffenstillstand 1921 schließen Engländer und Iren im Dezember 1921 den Anglo-Irischen Vertrag, der den Irischen Freistaat begründet. Nur 26 der 32 Grafschaften gehören dem Freistaat an. Ein Land spaltet sich, die zwei Brüder auch: Während Teddy die neue politische Wendung begrüßt und sich der Armee des neuen Freistaats anschließt, kämpft Damien weiterhin für ein unabhängiges Irland. Jetzt sind es die Iren, die Grausamkeiten gegen ihre eigenen Landsleute verüben, und Teddy und Damien, eben noch Waffenbrüder, stehen sich als Todfeinde gegenüber.

Mit „The Wind that Shakes the Barley“ interpretiert Ken Loach den Bruderkampf zwischen England und Irland wörtlich durch den Kampf zweier Brüder. Das heldenhafte Pathos ist dabei neu im Werk von Ken Loach, auch die Zurschaustellung von Gewalt, von der sich der Regisseur nicht explizit distanziert. Seine Charaktere erkennen Gewalt als „notwendiges Mittel“. Es ist am Zuschauer, die Ziele und die Mittel zu ihrer Erreichung auszuloten.“ (Senderinformation)

 

Sonntag, 13. Mai 2018, arte 22.20 Uhr: Anjelica Huston erzählt James Joyce

Irlandnews Irland TV-Tipp, Anjelica Huston erzählt James Joyce„Der Film taucht ein in das Werk des großen irischen Schriftstellers James Joyce und verfolgt seinen turbulenten, durch zwei Weltkriege geprägten Lebensweg, der ihn von Dublin aus ins selbstgewählte Exil nach Triest, Pola, Paris und Zürich führte. Regie: Oscarpreisträgerin Anjelica Huston.

James Joyce ist von jeher ein Außenseiter: Er wächst in armen Verhältnissen auf und beginnt früh, gegen gesellschaftliche Konventionen zu rebellieren. Als Student gewinnt er zahlreiche Preise und Stipendien. Gleichzeitig führt er ein promiskuitives Liebesleben und geht bereits in jungen Jahren in Dubliner Bordellen ein und aus.

Der 16. Juni 1904 ist der Tag, an dem er eine Beziehung mit dem jungen Zimmermädchen Nora Barnacle beginnt und an dem er später die gesamte Handlung seines berühmten Romans „Ulysses“ spielen lässt. Nora und er sind bis zu Joyces Tod ein Paar. Früh verlassen sie Irland und leben unter zumeist ärmlichen Bedingungen. Unbeirrt und zielstrebig arbeitet er auch in einer Zeit, in der Europa von politischen Umwälzungen und verheerenden Kriegen erschüttert wird.

Mit dem Einmarsch der Nationalsozialisten in Frankreich wächst seine Sorge um die Sicherheit seines einzigen Enkels Stephen, eines Halbjuden. Schließlich flieht er mit seiner Familie ins Exil in die Schweiz, verstirbt aber nur wenige Wochen nach seiner Ankunft.

Die turbulente Lebensgeschichte und das große Werk von James Joyce präsentiert in dieser Dokumentation die in Westirland aufgewachsene Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Anjelica Huston, deren eigene Karriere seit vielen Jahren sehr eng mit Joyces Werk verbunden ist. So hatte sie mit dem bekannten Monolog der Molly Bloom aus „Ulysses“ einen viel beachteten Bühnenauftritt und spielte die weibliche Hauptrolle im letzten Film ihres Vaters, dem legendären Regisseur John Huston. Das Werk basiert auf Joyces bedeutendster Erzählung „Die Toten“, die vielen als schönste Kurzgeschichte aller Zeiten gilt – und auch Hustons Film wurde von der Kritik als wahres Meisterwerk anerkannt.

Anjelica Huston hat für die Dokumentation berühmte Schriftsteller interviewt, darunter die Booker-Preisträger Anne Enright und John Banville, den Pulitzer-Preisträger Jeffrey Eugenides sowie Edna O’Brien und Colm Toibin.“ (Senderinformation)

 

Montag, 14. Mai 2018, arte 17:10 Uhr: Magische Gärten – Powerscourt
(Wiederholung)

Irlandnews Irland TV-Tipp, Magische Gärten - Powerscourt„Ursprünglich im 18. Jahrhundert von der Familie Wingfield angelegt, sind die Powerscourt Gardens das Werk des britischen Landschaftsarchitekten Daniel Robertson. Heute ist das Privatanwesen ein Aushängeschild für ganz Irland …

Die südlich von Dublin gelegenen Powerscourt Gardens blicken auf eine 300-jährige Geschichte zurück. Sie wurden im 18. Jahrhundert von der Familie Wingfield beim englischen Landschaftsarchitekten Daniel Robertson in Auftrag gegeben. Auch heute noch sind die Iren stolz auf das traditionsreiche private Anwesen mit seinem jahrhundertealten Baumbestand, seinen kunstvollen Skulpturen und seiner überaus gelungenen Einbindung in die atemberaubende Landschaftsszenerie. Zu den Besonderheiten des Gartens gehören sanft abfallende Terrassen.

Im 19. Jahrhundert besuchte der 6. Viscount, der sich sehr für Gärten interessierte, Parkanlagen in Italien, im französischen Versailles oder in Deutschland, um sich Inspirationen für Powerscourt zu holen. Er wollte etwas Bemerkenswertes schaffen, mit dem er die anderen Großgrundbesitzer in der Umgebung beeindrucken konnte. Auf seinen Reisen zu verschiedenen Palästen und Gärten sammelte er Statuen und andere Kunstwerke, um seine Vision von einem idealen Garten zu verwirklichen. Bis ins 19. Jahrhundert gab es im Stil der italienischen Gärten nur wenige Bäume im Park. Doch der 7. Viscount von Powerscourt wollte einen Wald und ließ in einem Arboretum außergewöhnliche Baumarten anpflanzen.

Der Garten ist um eine monumentale Achse angelegt, die das Schloss über abgestufte Terrassen mit dem Tritonsbecken verbindet. Im Zentrum der großen Rasenflächen befinden sich Blumenparterre. Nordöstlich des italienischen Gartens bietet der japanische Garten intimere Spazierwege. Im Südwesten bildet das Delfinbecken den Abschluss der großen Staudenbepflanzung im ehemaligen Küchengarten. Im Tal verbindet ein Fluss einen Wasserfall mit der Waldpromenade, die durch eine Allee aus Mammutbäumen und einen Wald mit Riesennadelbäumen führt.“ (Senderinformation)

 

Mittwoch, 16. Mai 2018, ZDF 4.15 Uhr: Ripper Street – König Cholera
(Wiederholung)

Irlandnews Irland TV-Tipp, Ripper Street König Cholera„Auf der Straße bricht ein Mann plötzlich tot zusammen. Weitere Leichen werden von der Themse angespült. Eine mysteriöse Krankheitswelle weckt bei den Einwohnern Londons die Angst vor dem Ausbruch der Cholera.

Diesen kann Captain Homer Jackson durch eine Autopsie ausschließen, jedoch breiten sich die Todesfälle weiter aus und fordern schon bald ihre ersten Opfer im Londoner Stadtzentrum. Um eine Massenpanik zu vermeiden, arbeiten Reid und sein Team eng mit der Londoner Stadtpolizei zusammen. Zunächst weisen die Toten keine Symptome auf, bei der Untersuchung des Mageninhalts von einigen Opfern findet Jackson aber Spuren eines tödlichen Gifts, das der Auslöser des Massensterbens sein muss. Inzwischen nimmt dieser Fall für Reid eine tragische Wendung: Auch seine Frau zeigt erste Anzeichen einer Vergiftung. Während sich Jacksons Labor mit Leichen füllt, setzen die Ermittler alles daran, die Hintergründe der Katastrophe zu enthüllen und den schuldigen Giftmischer zu finden.“ (Senderinformation)

 

Mittwoch, 16. Mai 2018, Sat 1 Gold 16:55 Uhr: Mord ist ihr Hobby – Wind in altem Gebälk
(Wiederholung)

Irlandnews Irland TV-Tipp, Mord ist ihr Hobby„Jessica begleitet ihren Freund Sean Cullhane auf das Anwesen des reichen Immobilien-Magnaten Neal Gillen in Irland. Gillen ist überzeugt, dass ihm jemand nach dem Leben trachtet, und hat deshalb Neal, der früher einmal bei der irischen Polizei war, um Hilfe gebeten. Außer Gillen leben in dem burgartigen Gemäuer noch seine zweite Frau Anne, sein Cousin Liam und seine Sekretärin. Außerdem soll es einen Geist geben, der dort sein Unwesen treibt. Und tatsächlich wird Jessica in ihrer ersten Nacht bei Gillen von den klagenden Lauten einer Frauenstimme geweckt, die offensichtlich aus dem alten Turm kommen. Bereits am nächsten Tag haben sich Gillens Befürchtungen bewahrheitet: Er wird tot in seinem Büro gefunden. Da es keine Hinweise auf Fremdeinwirkung gibt, glauben alle, dass er eines natürlichen Todes gestorben ist. Doch Jessica und Sean haben berechtigte Zweifel. Sie machen sich auf die Suche nach dem Mörder und besteigen dabei auch den alten Turm…“ (Senderinformation)

Wiederholung: Donnerstag, 17. Mai 2018, Sat 1 Gold, 11:50 Uhr

 

Donnerstag, 17. Mai 2018, ZDFinfo 18:45 Uhr: Rätselhafte Tote – Die mysteriöse Moorleiche
(Wiederholung)

Irlandnews Irland TV-Tipp, ZDF History Mumien„Der Pharao, der Legionär oder das Inka-Mädchen – ihre Mumien sind stumme Zeugen ihrer Zeit. Moderne Kriminaltechnik lüftet das Geheimnis, wer sie waren und wie sie starben.

Viele der später Mumifizierten starben gewaltsam, wie die Moorleiche aus Irland, die erst für ein Opfer der IRA gehalten wurde. Der fast zwei Meter große Mann wurde vor über 2000 Jahren ins Jenseits befördert. Pathologen untersuchen alte und neuere „cold cases“. (Senderinformation)


Das Titelfoto zeigt eine Szene aus dem Film „The Wind that shakes the Barley“

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Von |2018-05-22T14:02:13+00:0011. Mai 2018|0 Kommentare

Über den Autor:

Antje Wendel
Geboren 1977 auf der schönen Insel Rügen. Die gelernte Rechtsanwalts-Fachangestellte und ambitionierte Fotografin folgte im Jahr 2012 dem Ruf des Herzens und zog in das Land ihrer Träume. Inzwischen hat sich Antje fest in Irland etabliert.

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