Irland im TV: Faszinierende Natur und bunte Tierwelt Irlands

 Irlandnews Irland TV-Tipp, Expedition ins Tierreich

Irlandnews Irland TV-TippIrland im TV Anfang Oktober: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In der kommenden Woche geht es an Irlands wilde Küste und „Metropolis“ hat Künstler zu Vergangenheit und Zukunft ihrer Stadt Derry-Londonderry befragt. Außerdem begibt sich die Expedition ins Tierreich auf die grüne Insel und arte zeigt das Irland des französischen Schriftstellers Michel Houellebecq, von dem vier Romane und mehrere Gedichte in Irland entstanden.

 

Samstag, 6. Oktober 2018, ZDFinfo 4:45 Uhr: Rätselhafte Tote – Die mysteriöse Moorleiche
(Wiederholung)

Irland TV-Tipp, mysteriöse Moorleiche„Clonycavan Man – eine 2500 Jahre alte Moorleiche – und dafür sehr gut erhalten. Doch was ist ihr Geheimnis? Warum ist die Moorleiche entzweit gefunden worden?

Begleiten Sie uns in das Irland der Eisenzeit. Clonycavan Man fiel den damaligen Strukturen und dem Glauben zum Opfer – er starb einen gewaltvollen Tod. Wir rekonstruieren das bewegende Leben des Mannes, der auch der Erfinder des Irokesenschnittes ist.“ (Senderinformation)

 


Wandern und Natur erleben im faszinierenden Südwesten Irlands

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Samstag, 6. Oktober 2018, NDR 12:15 Uhr: Weltreisen – Irlands wilde Küste

(Wiederholung)

Irland TV-Tipp, Irlands wilde Küste„Das Meer tost, meterhoch spritzt die Gischt, wenn die Wellen gegen die Felsen prallen. Die Westküste Irlands ist der Gewalt des Atlantiks ungeschützt ausgesetzt. Das Meer formt bizarre Klippen und Sandstrände, eine wilde Landschaft von faszinierender Schönheit. Die Menschen hier sind es gewohnt, die Widrigkeiten des Lebens, der Natur und des Wetters auszuhalten. Krise war gestern. Heute ist Aufbruch! An der Westküste Irlands folgt ARD-Korrespondent Frank Jahn dem spektakulären, 2500 Kilometer langen „Wild Atlantic Way“ und besucht Menschen, die längs der Küstenstraße leben.

Iain Miller, der Abseil-Profi, kennt die Klippen des Atlantiks genau und geht mit Touristen ausgerechnet hier auf Klettertour. Etwas weiter südlich ist der Ort Mullaghmore. Eine echte Hoffnung für das ganze Land. Denn hier in der Nähe birgt das Felsgestein vermutlich einen wahren Schatz. Schlägt man den Stein auf, funkelt er im Sonnenlicht. Gold in großen Mengen. Das Gold ist die Hoffnung Irlands – aber das wirtschaftliche Rückgrat sind die Farmer. Sie sollen die grüne Insel aus den roten Zahlen bringen. Und ganz nebenbei schaffen sie mit ihrer Arbeit die sanften grünen Hügel und weiten Felder, für die die Insel berühmt ist. In Limerick ist alles in Butter … ein Exportschlager.

Von Limerick gelangt Frank Jahn auf dem Wild Atlantic Way zum Ring of Kerry. Einer der schönsten und berühmtesten Landstriche Irlands. Stimmung pur: alte Klöster und urige Pubs am Wegesrand. In einem der Pubs treffen sich regelmäßig Joseph und Tom. Für sie ist die Stimmung Arbeitsgrundlage: Mit Mikrofon und Aufnahmegerät zeichnen sie die Töne ihrer Heimat auf. Die Live-Musik im Pub, das Knistern des Kaminfeuers, das Peitschen der Wellen – und die Melancholie der irischen Geschichtenerzähler. Ein Zukunftsprojekt. Und die Antwort auf die Frage: Wie klingt Irland?“ (Senderinformation)

 

Sonntag, 7. Oktober 2018, arte 16:15 Uhr: Metropolis: u. a. Derry – Londonderry

Irlandnews Irland TV-Tipp, Metropolis, Derry - Londonderry„Diese Woche: (1) Metropole – Derry oder Londonderry? Nordirlands Grenzstadt vor dem Brexit (2) Simon Porte Jacquemus, 28-jähriger Modedesigner (3) Paul Beattys neuer Roman „Der Verräter“ (4) Bosco Sodi, mexikanischer Künstler, spielt mit den Elementen. (5) Lisa Batiashvili, Stargeigerin aus dem Buchmessen-Gastland Georgien (6) Der israelische Choreograf Ohad Naharin erobert Paris.

(1): Metropole: Derry-Londonderry
2013 wurde Derry, von Briten und Unionisten „Londonderry“ genannt, erste Kulturhauptstadt Großbritanniens. Das Friedensabkommen sorgte für Aufbruchsstimmung unter den verfeindeten Konfessionen. Kurz vor dem Brexit und nur fünf Kilometer von der neuen EU-Außengrenze entfernt, steigen erneut die Spannungen. „Metropolis“ hat Künstler zu Vergangenheit und Zukunft ihrer Stadt befragt.

(2): Simon Porte Jacquemus: Der 28-jährige Modedesigner mischt die Pariser Modeszene auf.
Simon Porte Jacquemus ist das vielversprechende Talent der Modewelt. Mit 19 Jahren gründete der Autodidakt sein eigenes Label. Zur Leichtigkeit seines Stils lässt er sich von seiner Lebenswelt um und in Marseille inspirieren. Anlässlich der Pariser Fashion Week trifft „Metropolis“ den Designer, spricht über seine erste Männerkollektion und seine neuen Entwürfe für Frauen.

(3): Paul Beatty, „Der Verräter“: Scharfsinnig, bissig und pointiert: der neue Roman von Paul Beatty.
Was würde passieren, wenn es in den Vereinigten Staaten wieder Rassentrennung und Sklaverei gäbe? Dieses Szenario spielt Paul Beatty in seinem neuen Roman „Der Verräter“ durch – sarkastisch, schonungslos ehrlich und ohne Angst vor Tabubrüchen. Als erster US-Amerikaner gewann der Autor dafür den Man Booker Preis. „Metropolis“ hat ihn in seiner Wahlheimat New York getroffen.

(4): Bosco Sodi: Der mexikanische Künstler spielt mit den Elementen und dem Zufall.
Mit bloßen Händen schichtet Bosco Sodi in seinen abstrakten Arbeiten organische Materialien auf die Leinwand. Er bestimmt den äußeren Rahmen: Farbe, Mischung des Materials und Format. Die Vollendung der Werke aber überlässt er dem Trocknungsprozess. So entstehen Kunstwerke mit einer einzigartigen Oberflächenstruktur, die an Urlandschaften von unwirklicher Schönheit erinnern.

(5): Lisa Batiashvili: Die Stargeigerin aus dem Buchmessen-Gastland Georgien.
Mit elf Jahren kam Lisa Batiashvili aus der damals zerfallenden Sowjetunion nach Deutschland. Ihr Durchbruch: mit 16. Als jüngste Teilnehmerin in der Geschichte des Sibelius-Violinwettbewerbs gewann sie den zweiten Platz. Seitdem spielt sie auf internationalen Podien mit Spitzenorchestern wie den New Yorker Philharmonikern, der Staatskapelle Berlin oder dem Chamber Orchestra of Europe. Jetzt ist die Geigerin auf Konzert-Tournee.

(6): Ohad Naharin: Mr. „Gaga“ in der Oper – Ohad Naharin erobert Paris.
Er ist der bekannteste Choreograf Israels. Ohad Naharin hat in den 90er Jahren die von Tanzlegende Martha Graham gegründete Batsheva Company in Tel Aviv übernommen. Und dann die Bühnen der Welt erobert. Sein Werk zeichnet sich durch eine unbändige Energie aus. Eine sehr physische Erfahrung für die Tänzer des berühmten Pariser Opernhauses.“ (Senderinformation)

 

Mittwoch, 10. Oktober 2018, NDR 20:15 Uhr: Expediton ins Tierreich – Wildes Irland – Die grüne Insel

Irlandnews Irland TV-Tipp, Expedition ins Tierreich„Die wilde Atlantikküste Irlands galt vor der Entdeckung Amerikas als das Ende der Welt. Die spektakulären Landschaften ziehen Menschen seit jeher in ihren Bann, dienen oft als Kulisse für große Hollywoodproduktionen wie zuletzt „Star Wars“.

Die Helden in diesem Film sind jedoch die überraschend vielen Tierarten, die es auf der „Grünen Insel“ gibt: Wale und Riesenhaie, die im Ozean nach Nahrung suchen, Papageientaucher und Steinadler, die die Lüfte beherrschen, Rothirsche, deren Brunftrufe im Herbst über die Seen von Killarney schallen. „Wildes Irland“ zeigt die faszinierende Natur und bunte Tierwelt eines Landes, das den Elementen des Atlantiks ausgesetzt ist. Wie ein Smaragd ganz im Westen Europas war Irland schon immer ein verzauberter Ort, das letzte Stück Land vor der überwältigenden Weite des Ozeans.

Von den Brutkolonien in die Tiefen des Ozeans: Die Reise führt von den Brutkolonien der Papageientaucher und Atlantiksturmtaucher auf den Spitzen der Skellig Rocks in die Tiefen des Ozeans zu Buckelwalen und Riesenhaien. Die spektakulär aus dem Atlantik ragenden und kaum zugänglichen Felsen von Skellig Michael, erst kürzlich Kulisse für einige atemberaubende „Stars Wars“-Sequenzen, beherbergen die Ruinen eines frühmittelalterlichen Klosters. In den Felsen brüten Papageientaucher. Die Sturmtaucher dagegen nutzen die Steinnischen der alten Mönchsbehausungen als für sie perfekte Brutplätze.

In den Meeresströmungen rund um die Insel finden Wale und Haie ein reiches Nahrungsangebot: Plankton und Fischschwärme, die vor der Küste aus den Tiefen des Meeres auftauchen. Auf Blasket Islands versammeln sich im Winter Kegelrobben an den Sandstränden. Die Männchen testen ihre Stärke in blutigen Kämpfen und streiten sich um die Weibchen.

Adler zurück im Hochland: Das nördliche Hochland ist das Revier des Steinadlers. Nach vielen Jahrzehnten ist er in die Berge von Donegal zurückgekehrt. Einige Paare wurden wiederangesiedelt. Noch ist nicht sicher, ob sich der noch kleine Bestand halten kann.

Im Südwesten der Insel, im Killarney Nationalpark, hallt im Herbst das Röhren der Rothirsche über die malerischen Seen. Die Brunftkämpfe der Männchen sind kräfteraubend. Nicht selten verenden die unterlegenen Hirsche an ihren schweren Verletzungen.

Ein einzigartiges Naturporträt: Es ist gerade diese Vielfalt, die den preisgekrönten Naturfilmer John Murray so an seiner Heimat fasziniert. Er ist an der irischen Westküste aufgewachsen und hat mit diesem Film ein einzigartiges Porträt der Natur Irlands geschaffen.“ (Senderinformation)

 

Donnerstag, 11. Oktober 2018, arte 13:00 Uhr: Stadt Land Kunst – u. a. Houellebecqs Irland

Irlandnews Irland TV-Tipp, Stadt Land Kunst„Diese Woche: Irland oder die Love Story von Michel Houellebecq; Amorgos, Bollwerk der Zykladen; das absolute Muss: Die Sieben Inseln in der Bretagne

(1): Irland oder die Love Story von Michel Houellebecq: Man nennt sie die grüne Insel: Irland, Erde der Legenden, mit seiner von Religion geprägten Geschichte, besticht durch wilde Seenlandschaften, schier endlose Strände und Steilklippen. Zu Beginn der 2000er Jahre fühlte sich der französische Schriftsteller Michel Houellebecq von diesem Land inspiriert und erklärte es zu seinem Zufluchtsort. Dort entstanden insgesamt vier Romane – darunter „Die Möglichkeit einer Insel“, „Karte und Gebiet“ – sowie mehrere Gedichte.

(2): Amorgos, Bollwerk der Zykladen: Amorgos liegt am Kreuzweg der Kontinente, zwischen Europa, Kleinasien, Nahost und Afrika. Jahrhundertelang galt die bergige griechische Insel, die zum Archipel der Zykladen gehört, als strategischer Zankapfel. Ihre Einwohner gewöhnten sich an die zahlreichen Angriffe und unaufhörlichen Piratenraubzüge. Um sich zu schützen, passten sie ihre Architektur und ihre Lebensweise an.

(3): Das absolute Muss: Die Sieben Inseln in der Bretagne: In der Bretagne, zwischen Trébeurden und Perros-Guirec, erstreckt sich über fünfzehn Kilometer die berühmte Felsenküste aus rosafarbenem Granit, deren Farbe sich mit dem Blau des Meeres vermischt und einen atemberaubenden Anblick bietet. Besucher genießen die Badeorte, die Leuchttürme und das Archipel der Sieben Inseln, ein Paradies für Seevögel.“ (Senderinformation)

Wiederholung:
Freitag, 12. Oktober 2018, arte 8:45 Uhr


Das Titelfoto zeigt einen Screenshot aus der Sendung „Expedition ins Tierreich: Wildes Irland – Die grüne Insel


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Von |2018-10-12T10:46:41+00:005. Oktober 2018|0 Kommentare

Über den Autor:

Antje Wendel
Geboren 1977 auf der schönen Insel Rügen. Die gelernte Rechtsanwalts-Fachangestellte und ambitionierte Fotografin folgte im Jahr 2012 dem Ruf des Herzens und zog in das Land ihrer Träume. Inzwischen hat sich Antje fest in Irland etabliert.

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