Irlandnews Irland TV-Tipp, Happy Hour

Irlandnews Irland TV-TippIrland im TV Anfang Februar: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In dieser Woche zeigt ARDalpha einen Film von der Dublin Horse Show 1962, der von seiner Frau verlassene Mit-Vierziger-Familienvater Hans-Christian fährt für einen Kurzurlaub mit seinen alten Freunden nach Irland und wir begleiten Game of Thones Schauspielerin auf einem Rundgang durch Dublin.

 

Samstag, 9. Februar 2019, ARD alpha 20:15 Uhr: alpha-retro: Das Treffen der tausend Pferde (1962)

Irlandnews Irland TV-Tipp, Das Treffen der tausend Pferde (1962)“Die Dublin-Horse-Show in Irland ist unter Pferdeliebhabern und Kennern ein Begriff: Es gibt sie seit Jahrzehnten bis heute. 1962 hat die Münchner Filmautorin Margit Wagner diese Show in Irland im Auftrag des Bayerischen Rundfunks besucht und fantastische Bilder davon mitgebracht.

In diesem Film geht es nicht nur um den dort stattfindenden Pferdemarkt oder nur um Pferde allein sondern um die ganze Kultur, die sich um das Zusammenspiel, die Zusammenarbeit von Mensch und Pferd rankt. Ob heute noch vornehmste ältere Damen die Jury machen bei einem Wettbewerb darum, welche Frau ihr Pferd am perfektesten pflegt und ob sie perfekt im Reitsitz reiten kann. Und dass diese Jury-Damen in ihren langen schwarzen Kleidern jedes dieser Pferde auch selbst reiten, versteht sich ebenfalls von selbst. Und was lässt Frau Wagner beim Anblick von Frauen, die ihren Sattel tragen, den Sprecher sagen? Dass selbst Damen, die ansonsten in Schlössern wohnen und Stallburschen haben, hier ihre Ausrüstung selbst tragen, zeuge vom zutiefst demokratischen Charakter dieser Veranstaltung.

Die Liebe zu Pferden wird vom Kameramann Hans Lutz ist tolle Bilder gefasst, die von Frau Wagner mit einem herrlichen Text unterlegt werden. Irgendwann kommt dann aber auch wirkliche reiterliche Prominenz ins Bild: die Olympiasieger Hans Günter Winkler, Graziano Mancinelli, der damals noch recht junge Alwin Schockemöhle und einige andere mehr, die bei dieser Veranstaltung an einem Wettbewerb im Springreiten teilnehmen. Zur Kommentierung dieses Wettbewerbs übergibt der Sprecher des Films an die Reporterlegende Hannes Stein, der als Reitsportexperte so kommentiert, als würde er eine Reportage von einem olympischen Springreiten machen. Der Tag der 1000 Pferde endet mit einem großen Fest und einer Band, die keineswegs nur vornehme, langsame und getragene Musik spielt.” (Senderinformation)

Wiederholung:
Sonntag, 10. Februar 2019, ARDalpha 1:45 Uhr

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Sonntag, 10. Februar 2019, ZDF 4:15 Uhr: Last Minute Baby
(Wiederholung)

Irland TV-Tipp, Last Minute BabyLondon. Georgina (Heather Graham) und Zak (Tom Ellis) sind eigentlich ein glückliches Paar. Sie betreibt erfolgreich eine kleine Baufirma, er arbeitet für einen privaten TV-Sender. Sie haben ein schönes Zuhause, doch ihre Meinungen, wie sich die Zukunft gestalten sollte, gehen weit auseinander. Georgina möchte endlich ein Kind, doch Zak, selbst noch ein Kind, möchte weiterhin sein freies Leben genießen.

Nach einem Besuch bei Zaks Schwester, die gerade wieder Mutter geworden ist, kommt es zu einer ernsten Auseinandersetzung. Und die Lage spitzt sich weiter zu: Eine Untersuchung bei dem Fruchtbarkeitsexperten Dr. Dupompe (Nicholas LePrevost) ergibt, dass Georgina aufgrund eines genetischen Defekts nur noch eine einzige Eizelle bleibt – und wenige Tage, um diese befruchten zu lassen. Ausgerechnet jetzt reist Zak, dank einer kleinen Intrige seiner oberflächlichen Assistentin, die selbst ein Auge auf den smarten Reporter geworfen hat, auf die abgelegen irischen Aran-Inseln, um dort zu drehen – und ohne sich vorher mit Georgina versöhnt zu haben.

Das Ei in London, das Sperma auf den Aran-Inseln – das stellt Georgina und ihre treue Freundin Clem (Mia Kirshner) vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Sie entwerfen einen Plan, um einen anderen potenziellen Erzeuger und Kindsvater zu finden, doch die Unwägbarkeiten des Lebens produzieren einen Fehlschlag nach dem anderen. Als sie aufgeben will, besinnt sich Zak eines Besseren. Wird er es rechtzeitig von Irland nach Hause schaffen?“ (Senderinformation)

 

Sonntag, 10. Februar 2019, arte 16:55 Uhr: metropolis, u.a.: Dublin-Rundgang mit Schauspielerin Aisling Franciosi

Irlandnews Irland TV-Tipp, metropolis“Metropole Oslo: Die 69. Berlinale richtet ihren Blick auf Norwegen; “DAU” in Paris: Reise in die Unfreiheit; “Game of Thrones”-Schauspielerin Aisling Franciosi; Filmproduzent Netflix: Wozu noch Kino?; Liebe, Manipulation und Social Media: Der neue Thriller “Celle que vous croyez” von Safy Nebbou; “Amundsens letzte Reise”: Der neue Roman der Glaziologin Monica Kristensen

(1): Metropole: Oslo: Auf den 69. Filmfestspielen in Berlin ist Norwegen „Country in focus“ des European Film Market.
Seit der Jahrtausendwende hat sich Oslo zu einer zukunftsorientierten Kulturmetropole entwickelt. Prall gefüllte Staatssäckel nutzt die Hauptstadt dazu, ihren lang geschmähten Hafen mit neuen Kulturtempeln der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Doch Oslos Künstler, die Dank üppiger Stipendien gute Arbeitsbedingungen vorfinden, wissen um die Risiken und Nebenwirkungen dieser Entwicklung.

(2): „DAU” in Paris: Reise in die Unfreiheit: Der russische Regisseur Ilya Khrzhanovsky schickt mit dem Kunstevent „DAU” Besucher zurück in die Stalin-Ära.
“DAU” ist ein umstrittenes Kunstprojekt, eine Art Selbsterfahrungs-Trip in die beklemmende Atmosphäre des Stalinismus. Was passiert, wenn mitten in Paris eine Diktatur wieder zum Leben erwacht? Ist das eine Revolution der Kunstwelt oder eine Art Disneyland des Kommunismus? „Metropolis“ hat sich in die Pariser Kunstwelt begeben.

(3): Aisling Franciosi: Eine junge Irin überzeugt auf Festivals und auf Streaming-Portalen in „Game of Thrones“.
Auf der Berlinale wird Aisling Franciosi jetzt mit dem „European Shooting Star Award“ ausgezeichnet: Promotion und Anerkennung für eine Schauspielerin, die bereits in Venedig und Cannes gefeiert wurde. „Metropolis“ forscht nach: Auf einem Rundgang durch ihre Heimat Dublin verrät die 26-Jährige, wie sie sich ihren Rollen annähert und sich auf einem umkämpften Markt durchsetzt.

(4): Filmproduzent Netflix: Wozu noch Kino?: Warum investiert Netflix immer mehr Geld in Kinofilme? Und welche Rolle spielen dabei Autorenfilme wie „Roma“?
In Cannes unerwünscht, in Venedig Sieger und nun sogar für den Oscar nominiert. Netflix-Produktionen wie „Roma“ spalten die Kinoszene und entfachen eine Debatte über die Zukunft des Kinos: Ist Netflix eine Chance für neue Talente und Erzählformen, oder droht der Untergang der europäischen Kinokultur? Und was bedeuten Filme nach den Regeln des Streaming-Giganten für die Filmzuschauer?

(5): Liebe, Manipulation und Social Media: Der neue Thriller „Celle que vous croyez“ von Safy Nebbou zeigt die psychischen Abgründe einer 50-jährigen Frau.
Die Literaturprofessorin Claire – gespielt von Berlinale-Jury-Präsidentin Juliette Binoche – kämpft um Liebe und Anerkennung – und mit ihrem Alter. In der virtuellen Welt nutzt Claire einen jungen Avatar und wird zu „Clara“, doch zwischen Realität und Virtualität zu unterscheiden, fällt ihr zunehmend schwer. „Metropolis“ hat in Paris den Regisseur Safy Nebbou getroffen.

(6): „Amundsens letzte Reise“: Der neue Roman der Glaziologin Monica Kristensen liefert neueste Erkenntnisse zum Tod des norwegischen Polarforschers und Nationalhelden. Am 18. Juni 1928 bricht Roald Amundsen zu seiner letzten Reise auf – und verschwindet am Nordpol. Ist seine Maschine auf dem Weg nach Spitzbergen ins Meer gestürzt? Suchte der alternde Polarforscher womöglich ganz bewusst den Tod? Monica Kristensen bezweifelt diese Version. In einer dreijährigen Recherche hat sie “Amundsens letzte Reise” rekonstruiert. Neue Indizien legen nahe: Der berühmte Polarforscher kämpfte noch wochenlang ums Überleben im ewigen Eis.” (Senderinformation)

 

Samstag. 10. Februar 2019, One 20:15 Uhr: Happy Hour
(Wiederholung)

„Der von seiner Frau verlassene Mit-Vierziger-Familienvater Hans-Christian fährt für einen Kurzurlaub mit seinen alten Freunden nach Irland. Schnell kommen alte Konkurrenzkämpfe, Wutausbrüche und Selbstmitleid auf. -Melancholisches, mit mildem Spott ausgestattetes Protokoll des Älterwerdens, 2015 auf dem Filmfest München ausgezeichnet mit dem Förderpreis „Neues Deutsches Kino“.

Hans-Christians (HC) Frau ist mit einem anderen Mann abgehauen und hat ihn zu Hause mit den Kindern sitzen gelassen. Seine beiden ältesten Freunde Wolfgang und Nic beschließen, ihn auf andere Gedanken zu bringen und spontan zu einem Kurzurlaub in Wolfgangs Ferienhaus an der irischen Küste aufzubrechen. Dort angekommen versuchen die beiden Freunde, HC von seinem Loser-Habitus zu kurieren. Sie wollen ihm das Nein-Sagen beibringen. Er sei einfach zu nett für die Welt und vor allem für seine Ex-Frau. Außerdem bräuchte er dringend Ablenkung – sprich andere Frauen.

Die ersten Versuche, Frauen abzuschleppen, scheitern jämmerlich. Aber eines Abends lernen sie im Pub die drei Freundinnen Beckie, Fiona und Kat kennen. Fiona und Kat ergreifen selbst Initiative. Und auf einmal ist es mit der Hilfe, die Wolfgang und Nic HC angedeihen lassen wollten, nicht mehr allzu weit her – denn wer leer ausgeht, ist HC.

Wolfgang verliebt sich in Kat. Langsam wird klar, dass seine viel gepriesene Ehe zu Hause nur noch auf dem Papier existiert. Doch auch mit der neuen Frau stellt er sich nicht gerade geschickt an, hat Angst, die Kontrolle zu verlieren. Als Nic aus einer Laune heraus mit Kat im Bett landet, ist das mehr ein Unfall, den beide gern ganz schnell vergessen würden. Aber Wolfgang erfährt davon – und die Situation explodiert. Er beschuldigt Nic und HC, keine echten Freunde zu sein. In einer wilden Holzhackaktion, bei der am Ende Blut fließt, raufen sich die drei wieder zusammen.

Wolfgangs Verhältnis zu Kat bleibt allerdings gestört, obwohl sie sich bei ihm entschuldigt. Er kommt nicht darüber hinweg, dass sie mit seinem Freund im Bett war. Und HC? Der will einfach nur nach Hause. Er sehnt sich nach seinen Kindern. Wolfgang will ihn überreden, noch ein paar Tage zu bleiben. Er redet auf ihn ein, bis HC endlich den Mund aufmacht. Und auf einmal kann er „Nein“ sagen. Und wie!“ (Senderinformation)

Wiederholung:
Mittwoch, 13. Februar 2019, One 14:20 Uhr
Donnerstag, 14. Februar 2019, One 7:10 Uhr

 

Dienstag, 12. Februar 2019, ZDFneo 1:05 Uhr: Jack Taylor – Das schweigende Kind
(Wiederholung)

Irland TV-Tipp, Jack Taylor Das schweigende Kind„Jack Taylor hat Galway verlassen und ist nach Dublin gegangen, um über den Schock hinwegzukommen, dass auf seinen jungen Assistenten Cody geschossen wurde. Cody liegt seither im Koma, und niemand kann sagen, ob er je wieder daraus erwachen wird. Jack verdingt sich mehr schlecht als recht als Privatdetektiv, beschattet untreue Ehefrauen und trinkt wieder heftig. Er lebt praktisch auf der Straße. In der Nacht läuft aus einem Waldstück ein Blut überströmtes, elfjähriges Mädchen, Rosie, auf ihn zu und bricht in seinen Armen zusammen. Das Kind lebt mit ihrer Traveller-Familie in einem Caravan-Park. Offensichtlich wurde Rosie Zeuge, wie ihre Mutter Sinead in einer Ruine ermordet wurde.

Die Polizei in Irland ist voller Vorurteile, wenn es um Traveller geht. Die vorherrschende Meinung ist, dass sich die verschiedenen Clans gegenseitig umbringen. Jack, der auch wie ein Traveller unstet ist, nimmt sich des Falles an. Er überzeugt Sweeper Mangan, den Chef des Clans und Schwager der Ermordeten, dass er den Mörder finden wird. Rosies Vater Eddie Mangan der unter Mordverdacht steht und Verbindung zur Drogen- und Unterweltszene haben soll, ist gegen Jacks Einmischung. Jack erkennt eine tiefe Kluft zwischen den Brüdern: Eddie ist davon überzeugt, dass Sweeper eine Affäre mit seiner Frau Sinead hatte.

Die Lösung des Falles führt nur über Rosie. Doch das Mädchen ist traumatisiert, sagt nichts. Sie fühlt sich schuldig am Tod ihrer Mutter. Jack, ebenfalls voller Schuldgefühle wegen Cody, findet nach und nach Zugang zu ihr. Davon profitieren sie in ihrer Trauer beide. Dann aber geschieht neues Unheil: Der Caravan von Rosies Vater geht in Flammen auf. Eddie verbrennt, Rosie kann entkommen. Sweeper wird verhaftet, nur Jack glaubt an seine Unschuld.

Was aber, wenn der Anschlag gar nicht Eddie gegolten haben sollte? Dann wäre Rosie in Lebensgefahr. Wollte der Mörder sie töten? Hat sie ihn doch gesehen und möglicherweise erkannt? Was verheimlicht Rosie? Rosies Mutter stammte aus einer anderen Sippe. Ihr Tod lässt die alte Blutfehde zwischen den Familien Kelly und Mangan wieder aufleben. Mithilfe der Polizistin Kate, Jacks guter Freundin, bringen sie Rosie in Sicherheit. Doch Jack ahnt noch nicht, dass er den falschen Leuten vertraut hat und dass Rosie auch in ihrem scheinbar sicheren Versteck in akuter Lebensgefahr ist.“ (Senderinformation)

 

Das Titelfoto zeigt einen Screenshot aus dem Film “Happy Hour”