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Dies ist Teil 6 der Irlandnews-Serie über John Moriarty
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:: Die ganze Geschichte über John Moriarty und alle Teile dieser Serie finden Sie hier: Klick
In der heutigen Folge unserer Serie über den irischen Philosophen, Schriftsteller, Dichter und Mystiker John Moriarty gibt Amanda Carmody Auskunft über das Werk ihres Onkels. Sie zitiert ihre Lieblings-Texte und weist auf interessante Videos hin.
Wir haben Amanda gebeten, für Irlandnews über John Moriarty zu schreiben – um diesen tiefgründigen Denker einem breiteren deutschsprachigen Publikum näher zu bringen. Heute erklärt Amanda, wie man sich seinem Werk am besten nähert – einem Werk, das 18 Jahre nach seinem Tod aktueller denn je ist. John Moriarty sah den Zustand unseres Planeten, unsere vielfältigen Krisen, als in uns selbst abgebildet und gegenwärtig. Sein Credo: Alles ist miteinander verwandt – Menschen, Tiere, Pflanzen und sogar Steine – und wir sollen in Einklang miteinander leben. Unsere schöne Erde ist das wahre Paradies – wir müssen nur lernen, sie als solches zu erkennen.
Lesen Sie, was Amanda empfiehlt, um einen guten Zugang zu John Moriartys Werk zu finden.

Amanda Carmody und ihre Mutter Phyllis, die Schwester von John Moriarty. Amanda ist eine Nichte von John Moriarty, eine Tochter seiner jüngsten Schwester Phyllis. Sie verbrachte die ersten Jahre ihres Lebens auf dem Anwesen der Moriartys in Leitrim Hill. Ihre Verbindung zu John begann bei seinen Besuchen in der Heimat und vertiefte sich in späteren Jahren, als er zurückkehrte, um an der Seite des Mangerton Mountain in der Nähe von Killarney zu leben. Seit seinem Tod hat sie sich in sein Schreiben vertieft. Amanda leitet eine sehr aktive Facebook Community Gruppe, die sich mit den Weisheitslehren von John Moriarty beschäftigt.
Amanda, was können wir heute von John Moriarty lernen?
„Geleitet von Moses kamen die Kinder Israels in die Wüste Zin, dort trockneten ihre Seelen aus. Geleitet von unseren Wissenschaftlern, sind wir in ein Universum des ‘Nichts-als-dies’ eingetreten. Auch hier sind unsere Seelen ausgetrocknet.“
„Es sind nicht die Dinge, die gefangen sind“, schreibt John in Horsehead Nebula Neighing.
„Es ist unsere Art, die Dinge zu sehen und zu erkennen, die gefangen ist. Doch es gibt einen Ort der Verwandlung. Er ist den Eulen bekannt und den Nachtschwalben. Also – wer weiß! Vielleicht wachen wir eines Morgens auf, nachdem wir irgendwie oder irgendwo sowohl den Mut als auch die Fähigkeit erlangt haben, zu sehen, was da ist, um gesegnet zu werden durch das, was da ist; wenn wir unsere Tür zum Fern Hill öffnen und die ganze Welt uns sagt, uns in ihrer Gewöhnlichkeit sagt, dass die Suche nach dem Heiligen Gral vollendet ist. Fern Hill wiedergefunden. Das Paradies ist wiedergefunden. Wiedergefunden in unseren Augen und in unseren Gedanken.“
Amanda, welches ist Dein Lieblingstext von John Moriarty?
Ich hatte im Laufe der Jahre viele Lieblingsstellen, und sie haben sich geändert, so wie ich mich selbst verändert habe, so wie ich immer weiter wachse und meine früheren Weisen, zu sehen und zu verstehen, hinter mir lasse. Die brütende Henne steht am Anfang seines Buches Nostos. Ich fühle mich diesem Abschnitt auf persönliche Weise verbunden – durch meine Mutter Phyllis und meine Großmutter Mary – und er hat über all die Jahre nie seinen Zauber für mich verloren:
„Eines Nachts nahm Jameen einen meiner Stiefel in die Hand und sah, dass er eine neue halbe Sohle brauchte. Er bat mich, ihm den Hammer, den Leisten, die Nägel und einen Lederstreifen aus der rechten Schublade des Küchenschranks zu bringen. Sofort und bestimmt sagte meine Mutter Nein und zeigte auf eine Henne, die unter dem Tisch in einer hölzernen Butterkiste Eier ausbrütete. Nein, sagte sie, das muss bis zu einer anderen Nacht warten. Wusstet ihr denn nicht, fragte sie, dass der Lärm von Hämmern die Küken in den Eiern töten könnte.
Wieder, drei oder vier Tage später, als sie Chris draußen im Heuschuppen hämmern hörte, ging sie zur Tür und rief ihm zu, er solle sofort aufhören. In unserem Haus lebten wir im Glauben, dass das Geräusch von Eisen auf Eisen tödlich sei. In unserem Haus machte das metallurgische Zeitalter Platz für eine brütende Henne.
Als ich auf dem Hafendamm in einem Baum ein Elsternest sah, wusste ich, was meine Mutter tun würde: Im Interesse des entstehenden Lebens hätte sie die ganze Stadt abgeschaltet. Jeden Motor darin hätte sie abgeschaltet. Sie hätte das Industriezeitalter abgeschaltet, sie hätte die Welt so natürlich gelassen, wie sie war, und so still wie sie war, bevor Metall auf Metall schlug. In der modernen Stadt, in Dublin oder in London, wusste ich es. Ich war aufgewachsen im Haus der brütenden Henne.“
Der andere Text handelt von enflaith, was Vogelherrschaft bedeutet. Es gibt etwas an diesem Zitat aus Johns zweitem Teil der Autobiografie, What The Curlew Said, das uns dazu aufruft, zu wachsen und über uns hinaus zu wachsen, um den Weg in eine bessere Zukunft zu ebnen.
„So wie ich es verstand, indem ich mich an William Blake orientierte, hätte mein Buch Night Journey to Buddh Gaia auch Europa: Eine Prophezeiung heißen können. Und das Buch Invoking Ireland hätte auch Ireland: Eine Prophezeiung heißen können. Die Fragen, die ich stellte, waren: Was kann Europa in seiner allerbesten Ausprägung sein, und was kann Irland in seiner allerbesten Ausprägung sein? . . .
Wenn ich die Zeit dazu habe, formuliere ich eine Vision, ökumenisch über alle Grenzen hinweg. Ich nenne sie Ailiu Iath n-hÉrend, auf Englisch: Invoking Ireland. Ich appelliere an Irland. Nicht, dass ich je eine gewaltsame Revolution auf den Straßen beginnen würde. Ich lebe gern nach Christi Gebot an den heiligen Petrus, sein Schwert einzustecken.
Die Passion Christi, statt der Arbeiten des Herkules.
Ein Irland, in dem all seine Drachen-Energien noch im Land lebendig sind und wo unser Geist nicht zu bloßem Intellekt geschrumpft ist – das war es, was ich mir vorstellen und was ich verwirklichen wollte.
Wieder Yeats:
‚Ich weiß jetzt, dass Offenbarung vom Selbst kommt, nämlich von jenem uralten erinnernden Selbst, das das kunstvoll gearbeitete Gehäuse der Muschel und das Kind im Mutterleib formt, das die Vögel lehrt, ihre Nester zu bauen und dass Genialität eine Krise ist, die dieses vergrabene Selbst für bestimmte Momente mit unserem trivialen Alltagsverstand verbindet.‘
Das ist die Vogelherrschaft, in ihrer ganzen Tiefe, wenn es zur Norm wird.
Deshalb wollte ich das Buch schließlich Die Vogelherrschaft nennen, aber als ich es vorschlug, war es bereits zu spät: Die Kapitel Amhairghins Song, Manannáns Gita at Sea und die Monologe von Fintan mac Bochra und Ollamh Fódhla und Gráinnes Klagelied der Liebe waren bereits in den Druckmaschinen.
Mit diesem Buch-Titel hätte ich angedeutet, dass es auch über Irland hinaus Bedeutung hat. Im Buch reiche ich unter anderem dem paläolithischen Vogelmenschen die Hand. Mit anderen Worten: Ich möchte ein universelles ökumenisches Bewusstsein wieder in den Mittelpunkt rücken. Ich ersetze ein Wir-und-die-Bewusstsein durch ein Wir-Bewusstsein. Conaire Mór, der nach Tara geht, ist der wiedererstandene Vogelmensch, der nach Tara geht. Die Vogelherrschaft, die sich von Tara aus über alle natürlichen und stammesgebundenen Grenzen erstreckt, ist das Wir-Bewusstsein, das von Tara ausströmt. Die Hoffnung ist, dass es anhält und sich überall auf dem ganzen Planeten wieder etabliert.
Aus Irland,
die Vogelherrschaft.Als neue Missionare sollten wir Iren diese Idee in alle Länder tragen.“
JOHN MORIARTY – HINTERGRUNDINFORMATIONEN
John Moriarty war ein irischer Schriftsteller und Philosoph, der für seine tiefgründigen Einsichten und seine mystische Sicht auf das moderne Leben bekannt war. Er wurde am 2. Februar 1938 in der Grafschaft Kerry geboren und starb dort am 1. Juni 2007. John Moriarty war kein Philosoph europäischer Denktraditionen. Er dachte, meditierte und lebte die Überwindung der Trennung von Mensch und nichtmenschlicher Natur. Er war zugleich Mystiker, Mythenforscher, Geschichtenerzähler und Schamane. John Moriarty lebte ein ungewöhnliches Leben und hinterließ ein reichhaltiges Werk, das uns tiefe Einblicke in die Conditio Humana, über das drohende Scheitern des Spezies Mensch und über mögliche Auswege aus der Sackgasse gibt, in der wir uns heute befinden.
Ziel dieser Serie über John Moriarty ist es, sein Leben und Werk im deutschsprachigen Kulturraum bekannt zu machen. Wer uns dabei unterstützen will, ist willkommen. Email bitte an info@irlandnews.com. Wer würde gerne einzelne Vorträge übersetzen? Wir suchen auch einen Verleger, der es wagt, John Moriartys Bücher endlich in deutscher Sprache zu publizieren.
Weitere Informationen über John Moriarty und sein Gesamtwerk in englischer Sprache finden Sie hier:
* Amanda Carmody betreibt eine sehr aktive Facebook-Gruppe mit täglichen Beiträgen über John Moriarty. Weil es für einen guten Zweck ist, hier – als Ausnahme von unserer Politik – ein Link von Irlandnews zu der John Moriarty Facebook-Gruppe. Klicken Sie auf .
* Die Website des John Moriarty Institute: www.johnmoriarty.ie.
* The Lilliput Press: John Moriartys Bücher (bisher alle auf Englisch) werden von dem irischen Verlag The Lilliput Press in Dublin veröffentlicht. Einen guten Überblick über Johns Bücher und Hörbücher erhalten Sie auf der Website des Verlags.
Amanda, welchen Zugang zu John Moriartys Werk würdest du Lesern empfehlen, die sich zum ersten Mal mit ihm beschäftigen?
John Moriarty gilt als schwierig zu lesen. Am Anfang ist das ganz gewiss so. John selbst war sich der Herausforderungen bewusst. In der Einleitung zu Dreamtime erklärt er zum Buch:
„Es widersetzt sich der Linearität. Es ist ein Gewebe aus Themen und Stilen, und die Hoffnung ist, dass wir, am Ende angelangt, einen Schritt zurücktreten und erkennen, dass sich tatsächlich ein einheitliches Bild ergibt. Aus dem Chaos wird sich Ordnung herausbilden . . . und es könnte tatsächlich sein, dass wir auf unserer Suche nach einer Vision, nach der wir leben können, manchmal mit der Ästhetik des Chaos zufrieden sein müssen . . . wir sind ja auch nicht beunruhigt, wenn wir beim Lesen eines Gedichtbands feststellen, dass sich die Gedichte in Thema und Form voneinander unterscheiden.“
Anfangs fiel es mir schwer, John Moriarty zu lesen; ich war in meinen Zwanzigern, als er mir ein signiertes Exemplar von Dreamtime schenkte. Ich war begeistert, fing sofort an zu lesen. Aber damals ergab das für mich alles kaum einen Sinn – tatsächlich war es mir peinlich, denn ich sollte John treffen, und wie um Himmels willen sollte ich ihm sagen, dass ich von seinem Buch überhaupt nichts verstand. Seitdem habe ich jedes seiner Bücher mindestens einmal gelesen. Heute gilt: Je mehr sie mich fordern, desto mehr Freude habe ich an Ihnen.
Du lernst vielleicht zu akzeptieren, dass das Lesen von John Moriarty ein Abenteuer ist, genau so wie den Camino zu gehen oder den Croagh Patrick zu besteigen. Manchmal ist es mühsam, es braucht Zeit, um sich an das schwierige Gelände zu gewöhnen. Er macht es Dir nicht leicht, man muss aktiv graben und den inneren Widerstand überwinden. Aber Du kannst sicher sein: Die Ausblicke unterwegs sind unglaublich, die Genialität wird Dich faszinieren, und Du wirst merken, dass es die Seele nährt.
Mein Rat: Es ist ein Vorteil, zuerst Johns Stimme zuzuhören. Er schrieb, wie er sprach. Lies zu Beginn leicht, lass die Worte und Bilder auftauchen und sich über Dich ergießen und bemühe dich nicht zu sehr. Lies laut. Lesekreise sind eine gute Möglichkeit, sich gemeinsam auf seine Bücher einzulassen.
John Moriarty zu lesen ist kein Studium, es ist eher ein Abenteuer, eine Pilgerreise, auf die wir uns begeben. Ich kann sagen, dass ich auch nach Jahren des Wiederlesens seiner Bücher immer noch Aha-Momente habe und immer noch erstaunliche Entdeckungen mache und neue Verknüpfungen herstelle. Ich denke, dass John Moriarty dem Leser auf dessen eigenem Niveau begegnet. Wenn sich der Leser verändert und weiter entwickelt, gewinnen die Geschichten und Mythen in gewisser Weise eine neue Relevanz. John wollte nie, dass seine Bücher leicht oder populär sein sollen, er wollte, dass sie konfrontativ, erleuchtend, aufdeckend und bereichernd sind.
Amanda, es gibt zahlreiche Videos von und über John Moriarty. Welche würdest Du empfehlen?
Es gibt einige großartige Videos in den sozialen Medien. Leider sind bis heute alle nur in englischer Sprache verfügbar. Das beliebteste ist wohl das Gespräch zwischen dem in Irland sehr populären Comedian und Schauspieler Tommy Tiernan und John. Tommy ist seit langem ein großer Fan von John und hat ihn im Jahr 2002 in dessen Haus in der Nähe von Killarney besucht. Hier das Video dazu:
Auf YouTube oder Vimeo gibt es viele weitere Videos und Filme von und über John, in denen Geschichten erzählt oder Interviews geführt werden. Hier eine kleine Auswahl, alle in englischer Sprache:
Dreamtime Revisited, ein preisgekrönter Film von Dónal Ó Céilleachair und Julius Ziz, ist ein Walkabout in Dreamtime Ireland, inspiriert von John Moriarty, der von vielen als „ein bedeutender Schriftsteller, vergleichbar mit Yeats, Joyce und Beckett” angesehen wird. Der Film Dreamtime Revisited verwebt zeitgenössisches und Archiv-material zu einer labyrinthischen Beschwörung von Moriartys Traumvision von Irland und erkundet die spirituellen und poetischen Dimensionen seiner Landschaft und seiner Menschen. Der Film kann auf Vimeo gebührenpflichtig gestreamt werden. Hier der Trailer:
Lorna Hills Film erzählt die Geschichte über ihren Patenonkel John Moriarty. Lorna nimmt uns mit auf eine Reise durch Gespräche mit Menschen, die John Moriarty kannten und ihm nahe standen:
Ein Vortrag in Glendalough: Dieses Video von Michael Gorman bildete den Abschluss des John Moriarty Festivals in Moyvane, County Kerry, im Jahr 2024. Es ist ebenfalls sehenswert:
Simone George über John Moriarty: Diese wertvolle, von Herzen kommende Rede von Simone George in Johns Geburtsort Moyvane ist eine der besten, die ich je gehört habe. Simone erzählt, wie John Moriarty ihr in der dunkelsten und schrecklichsten Zeit ihres Lebens vorgestellt wurde. Diese zutiefst persönliche und gefühlvolle Schilderung ihrer eigenen Erfahrungen wurde beim John Moriarty Festival 2024 mit einer dreiminütigen Standing Ovation gefeiert. Es ist eine der schönsten Hommagen an John Moriarty und an die Kraft des Herzens einer Frau, die ich je gehört habe. Sie findet bei jedem Anklang, der gerade seine eigene dunkle Nacht des Schreckens durchlebt, und sollte weit und breit geteilt werden: Hier klicken.
Weitere Videos gibt es auf der Website www.johnmoriarty.ie.
Manchán Magan, irischer Schriftsteller, Reisender und Filmemacher, hat eine brillante neue Podcast-Reihe veröffentlicht, die auf der Audio-Sammlung von John Moriarty basiert und mit der man sich unbedingt näher beschäftigen sollte: Der Podcast hat sieben kurze Folgen: The Bog Shaman – Manchán Magan on John Moriarty.
Amanda Carmodys Beitrag über John Moriarty wird fortgesetzt.
Sie können Irlandnews unterstützen. Diese neue Artikelserie über den irischen Philosophen und Msytiker John Moriarty können Sie kostenlos lesen – ebenso wie alle anderen Geschichten dieses Webmagazins. Sie sind unser Geschenk an Sie. Es gibt keine Paywall und keine ablenkende Werbung. Wir setzen keine kostengünstige künstliche Intelligenz ein. Jede Geschichte wird von Menschen recherchiert und geschrieben.
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Bildnachweis: Fotos 4 and 5 von oben: John MacMonagle; Foto 3 von oben: RT’É. Photos von John Moriarty und Familie mit freundlicher Genehmigung von Amanda Carmody; weitere Fotos gibt es auf der Website www.johnmoriarty.ie.
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Ganz, ganz herzlichen Dank Markus und Amanda für all diese Gedanken und vor allem die vielen links, die ich mir allerdings erst nach und nach in Ruhe ansehen werden kann…
Ich glaube es wäre tatsächlich sehr hilfreich diese Weisheits – Werke einem wesentlich größeren Spektrum an Menschen zu öffnen: u.a. mit – in diese Filmchen- eingeblendetem deutschem Text. Es sprechen zwar heute viele Menschen auch im deutschen Sprachraum sehr gut Englisch aber es sind oft gerade nicht die, die John in der Seele erreichen wird.
Meine Gedanken dazu hier in ganz wenigen Sätzen mit zwei Fotos aus einem meiner privaten Bücher im Anhang
Vielen Dank, liebe Sylvia. Ich hoffe, dass ein guter deutscher Verlag Teile des Werks von John Moriarty übersetzen und publizieren wird. Bin (als Vermittler) im Gespräch und würde mich über eine positive Entscheidung des Verlegers sehr freuen.