Hallo meine Lieben, hier ist wieder Mella aus der irischen Hauptstadt, Dublin. Wo ist der Frühling? fragt sich der gemeine Ire in diesen Tagen, denn es ist schweinekalt in der Baile Átha Cliath. Erfahrungsgemäß blitzt die Sonne aber spätestens zum St Patrick’s Day wieder durch die Wolken. Freut euch also mit mir auf einen irisch sonnig-veregneten Frühling. Hier sind meine Top Tips für März und April:
Es lebe der heilige Patrick

Fazit: Es grünt so grün – ein absolutes Muss!
Dublin liest ein Buch
Im April geht es ein wenig besonnener zu in der irischen Hauptstadt. Wie jedes Jahr wird sich ganz Dublin gemeinsam durch einen Literaturklassiker quälen, ähm arbeiten. Dieses Jahr steht das Buch „Strumpet City“ von James Plunkett auf dem Plan. Der Schmöker berichtet über die Leben mehrerer waschechter Dubliner zur Zeit des ‚Dublin Lock-out‘ im Jahre 1913 – einem riesigen industriellen Disput zwischen 20.000 Arbeitern und 300 Arbeitgebern.
Fazit: Top für alle, die sich vor Literatur nicht scheuen. Alle anderen: ab ins Whelans (siehe unten).
Oh Trinity!
Ja, das Trinity College steht auch in jedem Reiseführer und ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Dublins. Die alten Gebäude und der Innenhof mit dem Glockenturm haben eben einen ganz besonderen Charme. Das College wurde 1592 von niemand anderem als der legendären Virigin Queen Königin Elisabeth I. gegründet.
Mein ganz besonderer Tip für Euch: Das College dann besuchen, wenn alle anderen Touristen noch in der Falle liegen – nämlich sonntags morgens. Dann liegt über den alten Mauern eine ganz besondere Ruhe. Mit nur ein bisschen Fantasie kann man (oder auch frau) sich dann bildhaft vorstellen, wie Studenten wie Oscar Wilde und Samuel Beckett hier einst philosophierend über die Pflastersteine schlenderten.
Fazit: Der frühe Vogel fängt den Wurm
- And the Oscar für
- Best Pub in Town geht diesmal an das Whelan’s auf der Wexford Street, weil man hier nicht nur entspannt ein Bierchen zischen, sondern auch so richtig gut abrocken kann. Fast täglich gibt es hier Live-Musik zum kleinen Preis. Aber nicht nur das: in den letzten zehn Jahren hat sich das Whelan’s zu einem der beliebtesten Auftrittorte für Bands aller Art gemausert. Hier haben schon die Legenden Jeff Buckley, Nick Cave, Christy Moore, Peter Buck und Mike Mills von REM gespielt. Schaut mal hier: www.whelanslive.com
Fazit: Nichts wie hin!



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