
Die Legende will, dass der Erfinder Joseph Sheridan, in den vierziger Jahren einer der Chefkochs des Flughafenrestaurants von Foynes (County Limerick, Vorgänger von Shannon Airport), eines Tages eine Ladung von übellaunigen und frierenden Passagieren zu bewirten hatte. Sie waren an Bord einer Maschine nach New York, die wegen mieser Wetterbedingungen zwischenlanden musste. Um die Meute aufzuwärmen und aufzuheitern, versah er einen starken Kaffee mit etwas irischem Whiskey und dekorierte das ganze mit einer Sahnehaube.
So richtig berühmt wurde das Getränk jedoch erst 1952 durch den amerikanischen Reisejournalisten und Pulitzer-Preis-Träger Stanton Delaplane , der das nachtschwarze Gebräu nach San Francisco brachte, in seine Stammkneipe „Buena Vista“. Diese ist zwar auch heute noch dem irischen „Lebenswasser“ treu, dort sollen pro Jahr 18720 Liter pro Jahr ausgeschenkt werden. Allerdings löste man dort vor zwei Jahren einen Skandal in der amerikanischen Irish-Coffee-Community aus: Man wechselte von dem eigens für sie speziell hergestellten Whiskey von Cooley Distillery (County Louth) zum Massenprodukt Tullamore aus Dublin.

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