Irland The Ark

Ein bunter Mitbewohner unseres Biotops am irischen Atlantik: Der Distelfink*

 

Was können wir tun? Rasch fortschreitende Naturzerstörung. Täglich an jeder Ecke zu beobachten: Der Flächenfraß. Neubauten. Der „Fort-Schritt“ der Natur. Nur die Betonmenge wächst. Alles wie immer. Was können wir tun, um die Natur und damit uns selbst endlich wieder besser zu schützen?

Wir können und müssen entschieden Verantwortung übernehmen für den Ort, an dem wir leben und arbeiten. Für die letzten Wiesen zwischen den Dörfern. Für den Wald. Für den Park um die Ecke. Für kleine grüne Oasen in der urbanen Nachbarschaft. Für den naturnahen Balkon. Und wer das Privileg hat: Für den eigenen Garten.

Wir können den Garten zu einem naturnahen Ort machen, jenseits von Steinwüsten und Zierrasen. Wir können die kleinen Natur-Oasen  vernetzen. Wir können sie hüten und verteidigen und daraus einen natürlichen Flickenteppich „weben“, der sich dem Verwertungs-Imperativ Wachstum gegen Natur widersetzt.

Die irische Gärtnerin, Garten-Gestalterin und Autorin Mary Reynolds hat zur Verwirklichung dieser Idee vor kurzem das Projekt The Ark (Die Arche) gegründet. Fast jeder Mensch hat die Möglichkeit, ein kleines Stück Natur zu schützen. Aus vielen kleinen Archen entsteht ein Flächennetzwerk der natürlichen Welt. Wir  sind dabei. Die Idee soll Irland, Europa, die Welt begeistern. Schaffen wir tausende Archen für die Natur. Dazu in den kommenden Tagen mehr hier auf Irlandnews.

 

* Der Distelfink ist eine von 32 Vogelarten, die wir im vergangenen Jahr in unserer Arche, einem kleinen Stück Land in West Cork, Irland, gezählt haben. Wir freuen uns über jede einzelne und bemühen uns, den Vögeln an unserem eigenen Lebensort gute Lebensbedingungen zu schaffen.

Foto: Markus Bäuchle