
Wer öfter an bestimmten Stränden in Irland spazieren geht, wird die Veränderungen bemerken, die der vergangene Winter gebracht hat. Vielerorts sind die Schäden der wilden Winterstürme noch gut sichtbar. Im Badeort Kilkee in West Clare etwa ist die Uferpromenade weiterhin nicht passierbar. Sie war vom tosenden Meer unterspült worden und brach ein. Viele Strände sind immer noch mit großen Steinen und Felsbrocken übersät, auch hoch liegende Klippenlandschaften wirken wie Mondlandschaften. In Parknasilla in Kerry sucht man das alte viktorianische Badehaus vergebens: Der Sturm hat es für immer weg gespült.
Doch es ist nur eine Frage der Zeit. Sie wird Gras über die Steine wachsen lassen und die Mondlandschaft allmählich wieder begrünen.
Foto: Markus Bäuchle / Wanderlust
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