Die Wandersaison in Irland neigt sich almählich dem Ende zu. Der Wanderer ist in diesen Tagen noch einmal unterwegs in den Bergen, an den Stränden und in den Wäldern der Grünen Insel. Was sagt eigentlich Wikipedia über das Wandern?
„Wandern ist eine Form des Gehens über längere Strecken in der Natur, die heute hauptsächlich als Freizeitbeschäftigung von Bedeutung ist. Wandern ist vielerorts, beispielsweise in den Alpenländern, eine sehr beliebte Sportart und ein zentraler Wirtschaftsfaktor des Sommertourismus. In Europa sind viele landschaftlich reizvolle Regionen weitgehend durch gewartete und markierte Wanderwege erschlossen.
Man unterscheidet zwischen zweckfreiem und zweckgebundenem Wandern. Zweckfreie Wanderungen dienen dem Selbstzweck, der Erbauung oder Ertüchtigung, während zweckgebundenes Wandern früher Gründe hatte wie Forschung, Arbeitssuche, Walz, Flucht oder Handel, oder in weiterem Sinne militärische Märsche.
Abgeleitet aus einer deutschlandweit repräsentativen Befragung ergibt sich für das zweckfreie Wandern folgende nachfragebasierte Definition:
„Wandern ist Gehen in der Landschaft. Dabei handelt es sich um eine Freizeitaktivität mit unterschiedlich starker körperlicher Anforderung, die sowohl das mentale wie physische Wohlbefinden fördert. Charakteristisch für eine Wanderung sind:
  • eine Dauer von mehr als einer Stunde
  • eine entsprechende Planung,
  • Nutzung spezifischer Infrastruktur sowie
  • eine angepasste Ausrüstung.“