Wer hätte nicht schon einmal die Versionen einer Computer-Datei vertauscht und anstelle der aktuellen an einer älteren Ausgabe weiter gearbeitet? Dasselbe ist jetzt in großem Stil dem renommierten britisch-amerikanischen Verlag HarperCollins passiert: Dessen Imprint „Fourth Estate“ flutete den britischen und den irischen Buchmarkt in der vergangenen Woche mit 80.000 Exemplaren von Jonathan Franzen´s neuem Roman „Freedom“. Allerdings war nicht die aktuelle Version in die Druckmaschinen gegangen, sondern eine mit vielen Rechtschreibfehlern und offensichtlich sogar mit vom Autor später noch einmal umgeschriebenem Passagen.


Jonathan Franzen (Foto) reagierte indessen gelassen. Auf Promotion-Tour in Dublin meinte der Schriftsteller gestern: „Das kann vorkommen.“ Und er war sich ziemlich sicher, dass er in den nächsten Jahren gerade und besonders die fehlerhaften Exemplare von Freedom signieren würde.
Die deutsche Übersetzung, „Freiheit“, ist übrigens nicht betroffen. Die deutsche Ausgabe ist ebenfalls bereits erschienen und hier erhältlich: FREIHEIT.

Hinterlasse einen Kommentar