Das beliebteste Weihnachtslied der Iren ist . . . ?

Irish Christmas: Das Leben auf dem Land an der Atlantikküste am westlichen Rand Europas hat nicht nur Vorteile, aber doch viele. Der aktuelle Vorzug, den wir im derzeit einsamen West Cork gerade in vollen Zügen genießen: Wir verpassen die große vorweihnachtliche Erregung, den Shopping-Trubel, die Konsumschlacht und sogar — sofern das Radio ausgeschaltet bleibt – das weichgespülte Stille-Nacht-im-Fahrstuhl-Weihnachtslied-Gedudel. Und doch bleiben wir nicht völlig frei von Gedanken an und über Weihnachten.

 

Fairytale of New York

Happy Christmas: Shane MacGowan und Kirsty MacColl

Heute kommt schon der Nikolaus, also Vorsicht: In 18 Tagen ist Xmas. Gerade hatten wir wieder die Diskussion: Was ist eigentlich das beliebteste Weihnachtslied der Iren? Mein Freund in Dungarvan räumte vor drei Jahren gehörig auf mit der Legende von Jingle Bells und Rudolph the Red-Nosed Reindeer. Der beliebteste Weihnachtssong der Irinnen und Iren, so beschloss er wohl, sei Fairytale of New York, von Shane MacGowan and The Pogues. Originell. Die Meinung und das Lied: You’re a bum, You’re a punk, You’re an old slut on junk, Lying there almost dead on a drip in that bed, You scumbag, you maggot, You cheap lousy faggot, Happy Christmas your arse, I pray God it’s our last.

Wir spielen heute zur allmählichen Hebung der vorweihnachtlichen Laune eine Live-Version des Fairytale of New York, aus dem Jahr 1988. The Pogues und Kirsty MacColl live vom Patrick´s Day (!).  Hier der Text – und vorab noch die Frage: Was meint Ihr? Welches ist der beliebteste Weihnachts-Song der Iren (und welches Euer eigener)?

 

Und hier der Text zum Mitsingen:

It was Christmas Eve babe
In the drunk tank
An old man said to me, won’t see another one
And then he sang a song
The Rare Old Mountain Dew
I turned my face away
And dreamed about you

Got on a lucky one
Came in at ten to one
I’ve got a feeling
This year’s for me and you
So happy Christmas
I love you baby
I can see a better time
When all our dreams come true

They’ve got cars big as bars
They’ve got rivers of gold
But the wind goes right through you
It’s no place for the old
When you first took my hand
On a cold Christmas Eve
You promised me
Broadway was waiting for me

You were handsome
You were pretty
Queen of New York City
When the band finished playing
They howled out for more
Sinatra was swinging,
All the drunks they were singing
We kissed on a corner
Then danced through the night

The boys of the NYPD choir
Were singing “Galway Bay”
And the bells were ringing out
For Christmas day

You’re a bum
You’re a punk
You’re an old slut on junk
Lying there almost dead on a drip in that bed
You scumbag, you maggot
You cheap lousy faggot
Happy Christmas your arse
I pray God it’s our last

The boys of the NYPD choir
Still singing “Galway Bay”
And the bells were ringing out
For Christmas day

I could have been someone
Well so could anyone
You took my dreams from me
When I first found you
I kept them with me babe
I put them with my own
Can’t make it all alone
I’ve built my dreams around you

The boys of the NYPD choir
Still singing “Galway Bay”
And the bells are ringing out
For Christmas day

 

[ed171218]

Von |6. Dezember 2018|8 Kommentare

Über den Autor:

Markus Baeuchle
Autor, Journalist und Wanderer. Lebt in Glengarriff im Südwesten Irlands. Mit Markus und seiner irischen Outdoor-Firma Wanderlust können Sie Irlands faszinierende Natur von den schönsten Seiten zu Fuß erleben.

8 Kommentare

  1. Stephan 18. Dezember 2015 um 7:53 Uhr - Antworten

    Die Version mit Niedecken und Hagen kennen ich auch…..auch sehr schön ! Freut mich Markus wenn es gelingt dem Trubel um Weihnachten etwas zu entfliehen. In Deutschland wird das Drumherum immer absuder und unerträglicher. Trubel ist ein gutes Stichwort 😉 Ich war gestern in Star Wars und ich möchte nicht zuviel verraten. Aber ihr müsst um Skellig Michael zu sehen sehr viel Geduld aufbringen aber es lohnt sich wirklich. Wunderbar in Szene gesetzt ! Mark Hamill sagte vor einiger Zeit in einem Interview:

    “”Das erinnerte mich an die Salzhügel in Tunesien. Wenn du es geschafft hattest, tief in dich zu gehen und die Crew um dich herum für einen Moment auszublenden, hattest du wirklich das Gefühl, in einer weit entfernten Galaxie zu sein. Die gleichen Empfindungen überkamen mich auf Skellig Michael in Irland. Das hatte ich nicht kommen sehen.“

    Wer schon einmal dort war wird es bestätigen…..

  2. Claudia S. 17. Dezember 2015 um 10:33 Uhr - Antworten

    Ja, das ist es wohl. 2008 hörten wir allerdings “Halleluja” bis zum Abwinken. Nicht gerade Irisch, aber das Lied wurde in dem Winter zum meistgehörtem Weihnachtslied. Keine Ahnung, was im Moment bei Euch in Endlosschleife im Radio zu hören ist…

  3. […] in Irland: Gestern unterhielten wir uns an dieser Stelle über die beliebtesten Weihnachtslieder der Iren, oder besser, die beliebtesten irischen […]

  4. Jessy 16. Dezember 2015 um 13:50 Uhr - Antworten

    ..”christmas past” von mick flannery ^_^

  5. Caro 16. Dezember 2015 um 11:43 Uhr - Antworten

    Kann ich verstehen, dass die Iren das mögen. Mag ich auch. Es gibt auch ‘ne deutsche Version mit Wolfgang Niedecken und Nina Hagen ;-)) Mit den Klassikern hab ich’s auch nicht so und beim ersten saisonalen “Wiederhören” von Last Christmas im Radio kommt bei mir eigentlich auch keine Stimmung auf. Aber das richtige Feeling gibt mir Chrissie Hynde mit Have yourself a merry little Christmas und ein paar Tage vorm Fest natürlich Driving home for Christmas von Chris Rea – dann wird’s weihnachtlich ***

    • Jürgen D. aus D. 24. Dezember 2015 um 14:24 Uhr - Antworten

      Chris Rea hat kurz danach The Road to Hell veröffentlicht. 🙂

  6. Marion Schuhmann-Ränsch 16. Dezember 2015 um 10:42 Uhr - Antworten

    Ganz genau dieser Song, stimmt uns auf Weihnachten ein. Immer wieder … jedes Jahr neu.

Hinterlassen Sie einen Kommentar