Irland in Schwarz-Weiß: Moyne Abbey

„Irlands Klöster – Moyne Abbey (Co. Mayo)“

Irland in Schwarz-Weiß: Moyne liegt nahe der Mündung des River Moy. Die günstige Lage erlaubte den Mönchen eine weitgehende Unabhängigkeit. Neben dem reichlichen Angebot an Fisch, Meeresfrüchten und Fleisch, ließen sich Hülsenfrüchte und Gemüse gut anbauen. Alles wurde verwendet. Wie zum Beispiel die Muschelschalen – sie wurden gebrannt und zur Herstellung des Mörtels für die Abtei verwendet. Das Kloster Moyne wurde um 1450 durch die Familie MacWilliam Burke als ein Haus der Franziskaner gegründet. 1590 brannten die Engländer Moyne, neben den Klöstern Rosserk und Rathfran, nieder und so wurde es zur Ruine. Der Orden kehrte jedoch in die Gegend zurück. Die Gemeinschaft zog im 18. Jhdt. nach Kilmacshalgan, wo der letzte Franziskaner von Moyne, Thomas Burke, im Jahr 1800 verstarb.

Clemens Mader: „Besonders beeindruckend war für mich der vierseitige Arkadengang rund um den zentralen Klostergarten. Teile der Anlage sind so gut erhalten, dass man im Inneren jederzeit damit rechnet, den Chorgesang der Mönche zu hören. Der Zugang erfolgt über eine private Weide eines Bauern. Ich hatte keine Probleme hinzukommen, höre aber immer wieder von Absperrungen und Warnschildern.“

Für Interessierte: 1/30 s, f/16, ISO 200, 17 mm — © Clemens Mader 2018

 

Die Foto-Serie „Irland in Schwarz-Weiß“ von Clemens Mader erscheint jeden Montag hier auf Irlandnews.com

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Von |2018-09-08T16:18:39+00:003. September 2018|2 Kommentare

Über den Autor:

Clemens Mader
Clemens Mader ist leidenschaftlicher Fotograf und seit 25 Jahren mit dem "Irland-Virus" infiziert. In seinen Bildern versucht er den Mittelweg zwischen dem bekannten Postkarten-Irland und den unbekannten Seiten der Insel zu beschreiten. Im Zentrum stehen Bilder von Landschaften und Alltagsszenen in Schwarz/Weiß. Clemens Mader: "Schwarz/Weiß-Bilder sind ehrlich, leben von Kontrasten und wirken künstlerisch."

2 Kommentare

  1. Gitti Wilson 9. September 2018 um 18:53 Uhr - Antworten

    Danke schön für den interessanten Beitrag und das tolle Bild

    • Clemens Mader
      Clemens Mader 10. September 2018 um 7:18 Uhr - Antworten

      aber gerne doch!

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