
Betrachten wir das Wetter als Ganzes, so ist der Regen eindeutig das missachtete Opfer, das schwarze Schaf in der Wetter-Familie, über das allzu oft despektierlich bis schlecht geredet wird. Starten wir deshalb heute eine kleine Blog-Kampagne und treten wir dem Regen mutig zur Seite: Schauen wir zum Himmel und beginnen unseren #raufschrei: Nein, Du bist nicht so schlecht, wie wir immer behaupten. Wir brauchen Dich, wirklich. Komm runter und lass Dich endlich repsekt- und würdevoll behandeln, lieber Landregen, Platzregen, Starkregen, Nieselregen, Dauerregen — und ganz besonders Du lieblicher, kleiner Schauer.
Spaß beiseite. Wir wollen in den kommenden Tagen dem Regen an dieser Stelle einmal gebührend Platz einräumen. Wer kann etwas Positives über den Regen sagen? Wer hat ein schönes Regenfoto aus Irland und schickt es an markus@irlandnews.com? Es ist gar nicht so einfach, den Regen gut zu fotografieren. Sonne ist leichter. Doch Regen geht auch, wenn man weiß wie´s geht.
Beginnen wir mit „Walking in the Rain“. Das Klischee-Thema „Rush Hour in Ireland“ hat Rike Bach mit Ihrer Kamera einmal von hinten betrachtet. Rinder im Regen, oder: Heute ist Kuhwaschtag. Danke, Rike. Wo ist das Foto aufgenommen?
hallo guten Morgen :-) Das Foto ist im Oktober in Carrigaholt, County Clare, entstanden. Leider hab‘ ich den ‚traffic jam‘ am frühen Morgen nur von hinten erwischt, ich bin in Schlafanzug und Hausschuhen mit der Kamera auf die Straße gelaufen als ich während des Frühstücks die Herde samt Hirten bemerkt hatte. Das Bild war im Kasten und ich tratschnass. Was tut man (Frau) nicht alles für ein Foto ;-)