Irlandnews Irland TV-Tipp - Jimmy's Hall arte

 

Irlandnews Irland TV-Tipp

Der Irland TV-Überblick für die kommende November-Woche: Es geht an die Küste der Grafschaft Cork und entlang auf dem Wild Atlantic Way. Ein letztes Mal begleiten wir Erin und Dr. Martin Winter auf die Farm nach Irland und in der Mitte der Woche zeigt arte das Highlight „Jimmy’s Hall“ des Regisseurs Ken Loach.

 

Samstag, 6. November 2021, NDR 13:15 Uhr: mare TV – Irlands Riviera – Die Küste der Grafschaft Cork
(Wiederholung)

„Idyllische, bunte Hafenstädtchen, spektakuläre Felseninseln und, dem Golfstrom sei Dank, mit einem angenehm milden Klima. Welch eine Küste! „Riviera“ nennen die Bewohner*innen der Grafschaft Cork deshalb ihre Heimat. Die „irische Riviera“ ist aber nicht nur malerisch, sondern auch äußerst charismatisch:

Auf Cape Clear, einer schroffen Felseninsel, lebt und arbeitet der Ziegenhirte Ed Harper seit mehr als 40 Jahren, und zwar hoch oben über den Klippen. Das ist nicht gerade ungewöhnlich für Irland, aber Ed ist von Geburt an blind! Jetzt im Alter helfen ihm Freunde und Nachbarn. Melken aber lassen sich die Ziegen nur von Ed persönlich, vielleicht auch, weil er dabei Volks- und Gewerkschaftslieder trällert.

Olympiasieger im kleinen Skibbereen: Das kleine Dorf Skibbereen erlebt ein sportliches Wunder nach dem nächsten. Für den örtlichen Ruderclub haben Paul O’Donovan und Fintan McCarthy in Tokio eine Goldmedaille geholt und Emily Hegarty Bronze. Das „olympische Dorf“ Skibbereen ist komplett aus dem Häuschen, Lametta, Flaggen und Plakate an jeder Ecke. Sogar die grünen Briefkästen wurden jetzt golden übertüncht.

Schwimmen lässt die Hektik vergessen: Schwimmen ist in der Grafschaft Cork Volkssport, überall hüpfen die Leute in den Atlantik: Tagsüber arbeitet Siobhán Cronin als Chefredakteurin des Wochenblatts „The Southern Star“, aber nach Redaktionsschluss zieht es sie ins Meer, täglich. Die Rückenverletzung, die sie einst zu dem Sport gebracht hat, ist längst geheilt, jetzt geht es darum, den Kopf klar zu kriegen: „Drei Schwimmzüge im Atlantik und die Hektik des Jobs ist vergessen.“

Der Kussbegleiter von Blarney Castle: Der Legende nach hörte der Schlossherr von Blarney Castle einst einen Schrei und rettete ein Mädchen, die Tochter einer Hexe, vor dem Ertrinken. Der Schlossbesitzer hatte einen Wunsch frei und wollte unbedingt von seinem Stottern befreit werden. Dazu sollte er den Blarney-Stein küssen, hoch oben in der Schlossmauer. Heute pilgern vor allem US-Amerikaner*innen mit irischen Wurzeln nach Blarney Castle, um kopfüber in schwindelerregender Höhe per Mauer-Kuss eloquent zu werden. Colum Murphy ist als Kussbegleiter beim Schloss angestellt. Ausgerechnet Colum selbst macht nicht gern viele Worte, kann dafür aber fest zupacken.

Gerald Butler war als Leuchtturmwärter schon auf vielen Posten im Einsatz, auch am berühmten Fastnet Rock, genannt „Träne Irlands“. Das letzte Stückchen Irland nämlich, das die Amerika-Auswanderer bei der Überfahrt noch erspähen konnten. Heute ist Gerald für den spektakulären Galley Head Leuchtturm zuständig, der nur noch wenig Wartung braucht. Gerald hat trotzdem nicht viel Freizeit, denn Father McCarthy weiß, was Leuchtturmwärter so alles draufhaben. Also wartet Gerald auch Pfarrhaus und Kirche. Alles ist bestens in Schuss und selbst „Gottes Leuchtturm“ erstrahlt nun in einem neuen Lichtkonzept.

Zur Insel mit einer rostigen Seilbahn: Wer kein Boot hat, kommt auf die Insel Dursey nur mit einer abenteuerlichen Seilbahn. Die rostige Kabine aus den 1960er-Jahren nimmt maximal sechs Erwachsene auf. Hin und zurück dauert die Tour gut 15 Minuten, dazu der Akt des Ein- und Aussteigens. Beträchtliche Wartezeiten sind vorprogrammiert. Insulaner*innen haben daher Vortritt, meist sind sie schwer bepackt, ob mit Bierkiste oder Baumaterial.“ (Senderinformation)

 

Irlandnews Irland TV-Tipp - Cape Clear

Cape Clear

 


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Sonntag, 7. November 2021, SWR 16:30 Uhr: Irlands wilder Westen – Unterwegs auf dem Wild Atlantic Way
(Wiederholung)

„Vierzig Schattierungen von Grün soll Irlands Landschaft bereithalten. Und tatsächlich – die Insel hat wirklich viel zu bieten. Unterwegs auf dem Wild Atlantic Way führt der Weg direkt ins Herz der grünen Insel: saftige Täler, mit Wollgras überzogene Flachmoore, kahle Hochebenen, schroffe Felswände, dunkle Bergseen und kilometerlange Sandstrände, dazu immer wieder märchenhafte Burg- und Klosterruinen, die das idyllische Landschaftsbild abrunden.

Irlands Ruf eilt der Insel so weit voraus, dass Erstbesucher meinen, sie wüssten schon genau, was sie erwartet – dabei zeigt sich insbesondere der Westen Irlands von ganz unterschiedlichen Seiten: der Nationalpark Connemara, traditionell geprägt und ursprünglich, die kreative Stadt Galway, Kulturhauptstadt 2020, die legendären Cliffs of Moher als bekannteste Attraktion Irlands und die Halbinsel Dingle, eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Kulinarisch ist das Motto „Taste the Atlantic“, die Auster spielt dabei eine wichtige Rolle, serviert natürlich mit einem kühlen Guinness. Ein Film von Nathaly Janho.“ (Senderinformation)