Irlandnews Irland TV-Tipp - Die Toten - Arte

 

Irlandnews Irland TV-Tipp

Der Irland TV-Überblick für die kommende Dezember-Woche: Wir erleben Michael Patrick Kelly ganz privat an diversen Stationen der Entstehung seines neuesten Albums B.O.A.T.S. (Based On A True Story). Außerdem sind wir auf Skellig Michael unterwegs und es gibt den Spielfilm Die Toten nach der gleichnamigen Vorlage aus der Kurzgeschichtensammlung „Dubliners“, die James Joyce im Jahr 1914 veröffentlicht hat.

 

Samstag, 4. Dezember 2021, MDR 0:15 Uhr: Michael Patrick Kelly – B.O.A.T.S – Die Dokumentation

„Mit seinem fünften Studio Album „B•O•A•T•S“ zeigt Michael Patrick Kelly erstmals auch eine filmische Dokumentation über sein Schaffen als Songschreiber. Begleitet vom renommierten Regisseur Marvin Ströter erleben wir Michael Patrick Kelly ganz privat an diversen Stationen der Entstehung seines Albums. 60 Lieder hat der Musiker in den vergangenen drei Jahren geschrieben. Seine Inspirationen fand er in den USA, in Afrika, Irland, Spanien, England, Deutschland, Grönland, Italien und auf den Faröer Inseln.

Wir folgen dem charismatischen Vollblutmusiker durch atemberaubende Landschaften, die er für sein – wie er selbst sagt – persönlichstes Album bereist hat, kehren mit ihm an Heimatorte zurück, entdecken bisher unveröffentlichtes Archivmaterial und besuchen Menschen, deren bewegende Geschichten auf „B•O•A•T•S“ in vielfältige Klangformen gegossen wurden. In 43 Minuten lässt der Künstler mit der unverkennbaren 4-Oktavenstimme uns dabei so nah an seine Gedanken- und Gefühlswelt heran, wie nie zuvor.“ (Senderinformation)

 


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Samstag, 4. Dezember 2021, KiKa 10:20 Uhr: SingAlarm! – Do-Re-Mi…Familie

„Bei SingAlarm wird Geburtstag gefeiert! Da darf natürlich die Familie nicht fehlen – und ganz viel Musik! Bevor es richtig losgeht, muss Trommelfloh aber noch den Geburtstags-„Schluckauf“ vom SingDing musikalisch vertreiben.

Danach erzählen uns Angelo Kelly & Family in ihrem Song „Will ye go, Lassie go“ von ihren musikalischen Familienausflügen in Irland.“ (Senderinformation)

 

Sonntag, 5. Dezember 2021, 3sat 19:40 Uhr: Schätze der Welt – Erbe der Menschheit: Skellig Michael
(Wiederholung)

„Von den unzähligen Inselklöstern in Irland ist das Kloster auf Skellig Michael sicher das Außergewöhnlichste. Die Klosteranlage wurde 1996 auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes gesetzt.

Es ist eher eine Mönchssiedlung und veranschaulicht, wie spartanisch die frühchristlichen Mönche vom 7. bis zum 12. Jahrhundert hier gelebt haben müssen. Faszinierend ist die Gesamtheit dieses Ortes mit den beiden Felseninseln.

Eine „Stätte, deren Magie weit aus Raum und Zeit, weit aus unserer Welt hinausführt“, sagte der irische Dichter George Bernard Shaw (1856-1950) darüber.“ (Senderinformation)

 

Montag, 6. Dezember 2021, arte 22:15 Uhr: Die Toten

Am Dreikönigstag des Jahres 1904 ist das Ehepaar Gretta und Gabriel Conroy zu einer Abendgesellschaft eingeladen. Während des Festes erzählt Gretta ihrem Mann, dass er nicht die große Liebe ihres Lebens ist. – John Hustons Verfilmung (1987) einer Erzählung aus James Joyces „Dubliners“ mit seiner Tochter Angelica Huston in der Hauptrolle.

Dublin im Januar 1904: Auf einer Abendgesellschaft bei den alternden Schwestern Morkan und ihrer Nichte Mary Jane ist auch das Ehepaar Conroy. Tanz und Gelächter beleben diesen netten Abend, an dessen Ende ein Geheimnis offenbart wird. Gretta Conroy erzählt ihrem Ehemann Gabriel die traurige Geschichte eines jungen Mannes, der sie bis in den Tod geliebt hat. Draußen fällt der Schnee, und Gabriel lässt – die Stirn ans Fenster gelehnt – seine Gedanken schweifen.

 

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Gretta Conroy (Anjelica Huston) erzählt ihrem Ehemann Gabriel (Donal McCann) die traurige Geschichte eines jungen Mannes, der sie bis in den Tod geliebt hat.

Mit „Die Toten“ drehte John Huston seinen letzten Film, wenige Monate vor seinem eigenen Tod am 28. August 1987 in Newport, Rhode Island, USA. Das „Lexikon des Internationalen Films“ schreibt: „John Hustons faszinierende Übertragung einer Erzählung aus ‚Dubliners‘ von James Joyce beschreibt einen Augenblick der Lebenserkenntnis zwischen Selbsttäuschung und Hoffnung. Die metaphorisch vertiefte Inszenierung summiert einen Rückblick auf endgültige Wahrheiten und thematisiert die Bedingtheit und Untrennbarkeit von Leben und Tod. Darüber hinaus ist Hustons ebenso feinfühlig wie kunstvoll inszenierter Film nicht nur eine Hommage für James Joyce, sondern auch eine Liebeserklärung an Irland und seine Menschen.“

Nach „Denen man nicht vergibt“, „Nicht gesellschaftsfähig“ und dem Dokumentarfilm „John Huston – Filmkünstler und Freigeist“ ist „Die Toten“ der Schlusspunkt des Schwerpunkts zu Hollywoodlegende John Huston, der an zahlreichen Filmen als Darsteller und Sprecher mitgewirkt, Drehbücher geschrieben und bei rund drei Dutzend Spielfilmen Regie geführt hat.

Das Drehbuch zu John Hustons letztem Film „Die Toten“ entstand nach der gleichnamigen Vorlage aus der Kurzgeschichtensammlung „Dubliners“, die James Joyce im Jahr 1914 veröffentlicht hat. James Joyce, geboren 1882 in Dublin, gestorben 1941 in Zürich, wurde vor allem als Verfasser der Romane „Ulysses“ (1922) und „Finnegans Wake“ (1939) bekannt. John Hustons Verfilmung der Kurzgeschichte „Die Toten“ wurde in den Kategorien Bestes adaptiertes Drehbuch und Bestes Kostüm für den Oscar nominiert. Als bester nicht-europäischer Film gewann er 1989 den dänischen Bodil und als bester internationaler Film den spanischen Fotogramas de Plata.