Leprechaun-Mütze und Madonnna mit Kind

 

Brigid von Liscannor

St. Brigid

Die Heilige Quelle der Heiligen Brigid in Liscannor, West-Irland. Wann haben Sie zuletzt ein Opfer gebracht? Wann ein Gelöbnis oder ein Gelübde abgelegt? Einen Ort oder eine höhere Macht mit einer  Votivtafel oder einem Votivbild um Beistand gebeten? Vielleicht noch nie? Rituale dieser Art erscheinen uns heute archaisch, erinnern an Epochen innigen Glaubens oder tiefen Aberglaubens. Wer von Liscannor im County Clare zu den Cliffs of Moher fährt, sieht am Fuß des Aufstiegs sicher die Säule von O`Briens Monument. Gleich daneben übersieht man leicht das Sanctuary, das Heiligtum der Gegend: Die Heilige Quelle der St. Brigid und die Heilige Grotte am Fels mit all den Opfergaben und Bekundungen von Gelübden.

Bitt- und Dank-Opfer: Traditionell kamen und kommen die Gläubigen aus dem ganzen County Clare und von den Aran-Inseln an den vier festgelegten Tagen im Jahr zum Sanctuary, um die Heilige Brigid von Kildare um Beistand zu bitten, um die ersehnte Rettung aus der Not, um die Linderung des Schmerzes, die Heilung von kranken Verwandten, oder auch, um für die erfolgte Rettung zu danken.

Ort der Hoffnung: Die Heilige Quelle von Liscannor zieht noch heute die Menschen an, weil sie im Ruf steht, ein Ort der Heilung zu sein. Die Heilige Brigitte, so meinen die irischen Katholiken, hat´s drauf. Sie diente schon den Kelten als Gottheit, war die Patronin der keltischen Druiden und genießt hohes Ansehen in der katholischen Heiligenhierarchie. Immer wieder wurden am Brigitten-Häuschen von Liscannor Krücken gefunden — zurückg