
Zu Spitzenzeiten machte Superquinn über eine halbe Milliarde Euro Jahresumsatz. Im Jahr 2005 verkaufte Gründer Fergal Quinn, ein bekannter Geschäftsmann und Politiker, die 1960 von ihm in Dundalk gegründete Ladenkette für geschätzte 450 Millionen Euro an einige selbst ernannte Meister der irischen Universums, an eine Gruppe Immobilienhändler, Bauspekulanten und Geschäftsleute – Leute wie Bernard Mcnamara, die heute die Scherben ihrer zusammengestürzten Imperien zusammen kehren. Gründer Fergal bleibt uns als Buchautor des Marketing-Bestsellers „Crowning the Customer“ („Dem Kunden die Krone, Der Kunde ist König) in Erinnerung. Nun wird seinem Lebenswerk die Dornenkrone aufgesetzt.
Superquinn geriet in Schwierigkeiten, als in Irland unter dem Eindruck der tiefen Rezession das große Sparen einsetzte und die Menschen sich zunehmend preisgünstigeren Märkten und Discountern wie Lidl und Aldi zuwandten. Die Shops von Superquinn, die von der Select Retail Holdings betrieben werden, bleiben nach Auskunft des Konkursverwalters bis auf Weiteres geöffnet, die Beschäftigten behalten vorerst ihren Arbeitsplatz. Es wird damit gerechnet, dass einer der Konkurrenten im irischen Lebensmittel-Business Superquinn übernehmen wird. Unter anderen hat die Musgrave-Gruppe, die die Marktketten Supervalue, Londis und Mace betreibt, ihren Hut in den Ring geworfen.
Quelle: RTE
Immobilienhändler, Bauspekulanten und Geschäftsleute —- Das sind Leute denen man nie vertrauen darf!!!Und nie etwas verkaufen!!!