Das Wichtigste auf einen Blick: Was in der vergangenen Woche in Irland geschah, lesen Sie heute in unserem Wochenrückblick. Irland Blog-Autor Dirk Huck berichtet aus Dublin über die wichtigsten Ereignisse auf der Insel.


Irlands Regierung bricht auseinander
Dramatische Woche im irischen Parlament. Premier Brian Cowen gewann zwar die parteiinterne Vertrauensabstimmung. Für Ruhe und Ordnung innerhalb der Partei und der Regierung sorgte das Ergebnis jedoch nicht. Cowens Rolle als Vorsitzender von Fianna Fáil wurde weiterhin heftig diskutiert. Am Donnerstag legten gleich sechs Fianna Fáil-Minister ihr Amt nieder. Gegen Cowens Versuch, noch vor der Parlamentswahl das Kabinett neu zu ordnen, stemmte sich der Koalitionspartner, die Grünen. Notgedrungen verteilte Cowen die führerlosen Ressorts auf die verbliebenen Minister und legte den Termin für die so heiß herbei gesehnten Neuwahlen fest: Am 11. März darf nun das Volk darüber abstimmen, wem es sein Vertrauen schenkt. Am Samstag verkündete Cowen seinen Rücktritt vom Posten des Vorsitzenden von Fianna Fáil, betonte jedoch, bis zur Neuwahl im Amt des Premierministers zu bleiben.
Irland selbst Schuld, sagt EU-Kommissar Barroso
Unruhe auch im europäischen Parlament: Der irische EU-Abgeordnete Joe Higgins hatte darüber geklagt, dass das von der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds aufgedrückte Finanzpaket Irland ruinieren würde. Da platze EU-Finanzkommissar Jose Manuel Barroso der Kragen. „The problems of Ireland were created by irresponsible financial behaviour of financial institutions