Brownie, das Protest-Schwein ist tot. Es starb an einem Donnerstagmorgen im März eines natürlichen Todes. Das Duroc-Schwein auf Yvons kleiner Biofarm in den Bergen von West Cork wurde sieben Jahre alt. Vor drei Jahren hatten wir Irlandnews-LeserInnen dazu aufgerufen, Yvon darin zu unterstützen, dass das kluge Tier leben kann, nicht verwurstet wird und eines natürlichen Todes sterben wird. Dank Eurer Hilfe blieb Brownie das traurige Schicksal ihrer zig-Millionen Artgenossen erspart. Sie endete nicht als Nackensteak, Wiener Schnitzel oder Lendchen in Sahnesauce. Spenden in Höhe von 1605 Euro ermöglichten dem Tier ein würdevolles Leben und Sterben.

Yvon erzählte mir, dass Brownie sich etwa eine Woche vor ihrem Tod veränderte. Sie wirkte gedämpft, in sich zurück gezogen, fraß zunehmend weniger und dann gar nichts mehr. „Ich merkte, dass sie aufgibt. Ihre Zeit war abgelaufen. Sie schlief friedlich ein, ohne zu leiden“. Yvon möchte sich bei allen Unterstützern noch einmal herzlich bedanken. Ihr war es mit zunehmendem Alter immer schwerer gefallen, Tiere zu töten. Nun lebt sie seit 35 Jahren erstmals ohne Schweine. Auch die Enten hat die vegetarisch lebende Farmerin an einen Bekannten abgegeben, wo sie nun in einem offenen Gehege ihre Freiheit genießen. Nichts bleibt, wie es war.

 

Irland Korbmacher

Yvon vor der Korbmacherei auf ihrer Farm in Maughnasilly hoch über dem Borlin Valley in Irland

 

Ist es nicht ein wenig irre, angesichts des gravierenden menschlic