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188 Galgen für Irlands wilden Westen?

Irland Westküste

Wilde Zeiten am Wild Atlantic Way in Irland. Ja was ist denn das? Es ist rostig, es ist 5 Meter hoch, es steht mitten in der schönen Aussicht, und es sieht aus wie ein Galgen. Über den Winter wuchsen an 188 Orten an der irischen Westküste seltsame Gebilde aus rohem Eisen aus dem Boden.

Irland Atlantik

Middle of the view. Sie stehen eindeutig an den landschaftlich schönsten Orte an der Atlantikküste, die jeder Fußkranke mit dem Auto erreichen kann. Besucher von Irlands wildem Westen werden sie nicht verfehlen.

Was also ist das? Es sei verraten, dass die skurrilen Eisenständer 3,5 Millionen Euro kosteten, dass sie in den vergangenen Monaten mancherorts den Zorn der Einheimischen provozierten, dass Petitionen gegen sie unterwegs sind und dass die Rostständer die Reise-Gemeinde zutiefst polarisieren. Wir berichten am Sonntag an dieser Stelle ausführlich . . .

Wild Atlantic Way für Dummies

 

(c) Fotos: Irlandnews.com

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Von | 2017-03-29T19:28:43+00:00 11. März 2016|9 Kommentare

Über den Autor:

9 Kommentare

  1. Werner Thies 11. März 2016 um 9:59 Uhr - Antworten

    Mehr als 18.000 Euro für jeden dieser Galgen.
    Wir sind in Irland. Deshalb die Frage:
    Welcher Freund von Tourismus-Minister Ring hat diesen Auftrag ergattert ?

  2. Markus Bäuchle 11. März 2016 um 10:22 Uhr - Antworten

    The Paul Hogarth Company in Belfast hat die Objekte entworfen und produziert/produzieren lassen.

  3. Tina 11. März 2016 um 10:27 Uhr - Antworten

    schaut ja gruselig aus und dann noch so viel Geld dafür bezahlen …..anscheinend wird nie dazu gelernt !

    Gruß Tina

  4. inselpinsel 11. März 2016 um 13:36 Uhr - Antworten

    Sehen sehr praktisch aus, man könnte tote Saatkrähen zur Abschreckung aufhängen, oder eine Piñata zum Kindergeburtstag, oder, oder, oder?

  5. Petra Dubilski 12. März 2016 um 0:01 Uhr - Antworten

    Ich war neulich mit einer irischen Freundin im Local Pub (in meinem irischen Dorf), nach langer Zeit mal wieder. Früher war der Laden voll mit Locals bei einer Session Night, diesmal saßen nur stumme Touristen um die Musiker und waren teils fasziniert und teils ein bisschen enttäuscht.
    Ich habe gezählt und gefragt: Zwölf Touristen (zehn US-Amerikaner, zwei Spanier), drei irische Musiker, der irische Wirt, zwei Locals, meine irische Freundin und ich.
    Entäuscht waren die Touristen, weil „The Craic“ fehlte, für den nur Iren doren können. Anderserseits hatten alle ihre Smartphones raus, knipsten und machten vermutlich Updates auf Facebook: Irish Craic – if it’s on Smartphones it does exist.

    Wo sind all die Locals hin, fragte ich Gary, den Wirt.
    Die gehen nicht mehr mitten in der Woche aus, meinte er. Die Zeiten ändern sich. Unser Hauptgeschäft ist jetzt am Wochenende, wenn wir Set-Sancing oder irgendwas mit Aktivitäten organisieren.
    Thank god for the tourists midweek!

    Thank god for the tourists. Das höre ich überall von Leuten an der Westküste.
    Der Atlantic Way ist eine großartige Initiative des Tourist Board. Er führt Touristenlämmer in Gegenden, die dringend Touristen benötigen. Und leider brauchen Touristen Wegweiser und Initiativen (und Reiseführer), um ihre Tour zu finden. Das ist der moderne Tourismus. Und Tourismus ist nicht nur ein Geschäft, sondern auch Lebensunterhalt für Menschen auf der Strecke.

    Über die Kosten für die Schilder und die Promotion rege ich mich nicht auf. Ich kenne sie nicht („It could be worse“, wie man in Irland sagt). Aber wenn es darum geht, Irland als Touristenziel neu zu erfinden und damit das Einkommen der Leute zu erhöhen, halte ich eine gute Investition immer für lohnenswert.

    Ich habe diese Wegweiser bislang nicht live gesehen, aber ehrlich, ich finde sie toll. Es ist Kunst im Gegensatz zu simplen Wegweisern. Und ich mag das Design. Es ist urban, corporate und doch themenbezogen und Irisch. Ein symbolischer Minimalismus, den ich auch als Kunst ins Wohnzimmer stellen würde.

    Ich finde die Dinger passend zum modernen Irland.
    Und ich fände es passend, wenn Irlandromantiker auch mal an den Erhalt des touristischen Irland denken würden. Es sind Existenzen, die davon abhängen.

    Geht mit der Zeit. Irland ist doch kein Disney Park, oder?

  6. […] ist wild am Wild Atlantic Way in Irland? Vorgestern hatten wir hier auf Irlandnews ein paar Fotos von den neuen Wegweisern entlang der irischen Westküste gezeigt und dazu […]

  7. Martin Stoerk 13. März 2016 um 21:42 Uhr - Antworten

    Diese Promotion für den „Wild Atlantic Way“ halte ich für viel zu teuer. Wer weiß, wer sich daran alles gesund gestoßen hat? Diese Promotion ist lediglich eine Werbeoberfläche und nicht mehr. Der Inhalt dazu war schon immer da: Die Westküste.
    Irland könnte inhaltlich viel mehr tun für den Tourismus: Wo sind die Radwege? Wo sind die Wanderhütten? und, und und, …. Es muss investiert werden in Inhalte, dann erst die Werbung!

    With best regards

    Martin F. Stoerk

  8. Jens Abram 3. November 2016 um 20:55 Uhr - Antworten

    Es ist so glaube ich eine Grundsatzansicht. Haben wir Menschen noch ueberhaupt etwas Respekt vor der Natur und kennen wir noch unsere 5 Sinne oder sind wir dem immer schnelleren Kommerz des Tourismus ergeben. Ich durfte mit meiner Frau, ja wir durften bisher einmal in Irland weilen. 3 Reisefuehrer habe ich mir im Vorfeld angesehen und nach den Empfehlungen die „schoensten“ Orte markiert. Wir hatten die Schnupperreise mit Mietwagen Dublin-Galway-Killarny-Cork-Kilkenny-Dublin und das in 10 Tagen. Neben dem Mietwagen (links fahren und sich dabei sicher fuehlen )waren es fuer uns die freundlichen Menschen und das Entdecken einer von Vielfalt gepraegten Natur und Landschaft, die uns begeisterten. Wir als Reisende konnten entscheiden wo ein Ort, das Meer mit Strand, ein Park oder Schloss uns gefallen haben. Touristiker wollen uns mit immer mehr uebersaettigten Informationen die Findung dieser Orte abnehmen. Dadurch ist man einem gewissen Stress wie auf Arbeit ausgesetzt! Brauchen wir das wirklich? Zuviel „vorgeschriebene Bespassung“ macht unsere Individualitaet als suchenden und findenden Menschen auf Kosten der Natur kaputt. Wer braucht dazu diese komischen Landschaftsbildschaedigenden Naegel?

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